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	<title>Allerheiligenweg 10 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Laukhardt am 3. Januar 2021 um 17:14 Uhr</title>
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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Der genannte Wassergraben ist wohl der um den Grund und südlich der Kirche vorbei fließende kleine Bach gemeint gewesen, der in einer Urkunde im HHStA als &amp;quot;Weingartpach zu Pairdorf&amp;quot; erwähnt wird; er verlief noch 1829 offen durch die Dorfzeile von Baierdorf, schwenkte dann ebenfalls offen entlang der Baiernstraße nach Süden ab und bog dann in die heutige Haidenstraße weg.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten, den sie für die Stadecker verwalteten. Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau (Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas südlich davon befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Der genannte Wassergraben ist wohl der um den Grund und südlich der Kirche vorbei fließende kleine Bach gemeint gewesen, der in einer Urkunde im HHStA als &amp;quot;Weingartpach zu Pairdorf&amp;quot; erwähnt wird; er verlief noch 1829 offen durch die Dorfzeile von Baierdorf, schwenkte dann ebenfalls offen entlang der Baiernstraße nach Süden ab und bog dann in die heutige Haidenstraße weg&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Nach Angabe von Erika Werk sei das aber eine Verschreibung von „Wehrgraben“, das sei im Landesarchiv überprüft worden&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz jedenfalls mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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		<title>Laukhardt am 3. Januar 2021 um 16:49 Uhr</title>
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		<updated>2021-01-03T16:49:13Z</updated>

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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der um den Grund fließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau (Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der um den Grund fließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ob es sich dabei nicht schon um den &amp;quot;Baierdorfer Meierhof&amp;quot; handelte, der 1871 an Johann Peter von Reininghaus, Emilie und Therese ging und als Kern der späteren Brauerei gilt?&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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		<title>Laukhardt am 3. Januar 2021 um 16:03 Uhr</title>
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		<updated>2021-01-03T16:03:35Z</updated>

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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der um den Grund fließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging&lt;/del&gt;. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau (Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlass 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der um den Grund fließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Laukhardt am 25. November 2020 um 10:34 Uhr</title>
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		<updated>2020-11-25T10:34:01Z</updated>

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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verlaß &lt;/del&gt;1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;umfließende &lt;/del&gt;kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;. 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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Verlass &lt;/ins&gt;1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;um den Grund fließende &lt;/ins&gt;kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Laukhardt am 25. November 2020 um 10:31 Uhr</title>
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Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau (Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;.  Die Peilsteiner verkauften das restliche Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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		<title>Laukhardt am 24. November 2019 um 16:14 Uhr</title>
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Jh. entstandenen Ortschaft Baierdorf errichtet, befand sich dann im Besitz des bairischen Pfalzgrafen-Geschlechtes der Aribonen, von welchen er an die Eppensteiner und dann an die Peilsteiner weitergegeben wurde. Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. &lt;/del&gt;Die Peilsteiner verkauften das Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. &lt;/ins&gt;Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau (Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/ins&gt;Die Peilsteiner verkauften das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;restliche &lt;/ins&gt;Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, so ist etwa noch zu klären, welche Bewandtnis es mit der auf einem Gemälde hat, das bezeichnet ist mit &amp;quot;Schloß Beierndorf bei Graz, im Besitze der Karoline Kupfer, geb. Stohl, verkauft ca. 1838&amp;quot;&lt;/ins&gt;. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Laukhardt am 24. November 2019 um 15:38 Uhr</title>
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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		<title>Laukhardt am 14. Februar 2019 um 19:12 Uhr</title>
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Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Die Peilsteiner verkauften das Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Textabschnitt=Hier befand sich im 15. Jh. der kleine Wehrbau &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(Montforter Urbar von 1400: &amp;quot;bey dem Purgstal&amp;quot;) &lt;/ins&gt;der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;. Der Wehrbau wurde wohl vom Gründer der Ortschaft Baierdorf errichtet, befand sich dann im Besitz des bairischen Pfalzgrafen-Geschlechtes der Aribonen, von welchen er an die Eppensteiner und dann an die Peilsteiner weitergegeben wurde. Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Die Peilsteiner verkauften das Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der großmütige Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen. Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]].&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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		<title>Laukhardt am 17. September 2018 um 08:26 Uhr</title>
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		<updated>2018-09-17T08:26:55Z</updated>

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Der Wehrbau wurde wohl vom Gründer der Ortschaft Baierdorf errichtet, befand dann im Besitz der Aribonen, von welchen er an die Eppensteiner und dann an die Peilsteiner weitergegeben wurde. Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Die Peilsteiner verkauften das Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;große &lt;/del&gt;Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Textabschnitt=Hier befand sich im 15. Jh. der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kleine Wehrbau &lt;/ins&gt;der weststeirischen Ritterfamilie der Gradner, auch Schloss Baierdorf genannt. In der nicht mehr im Original erhaltenen Stiftungsurkunde des Peter von Graden für die etwas darunter befindliche Allerheiligen-Kapelle vom 29. Juni 1423 wurde sie als &amp;#039;&amp;#039;Capell zu Lob und Ehr unserer Frau und Aller Heiligen zu Payrdorf … von Grundt aufgebaut&amp;#039;&amp;#039;. Der Wehrbau wurde wohl vom Gründer der Ortschaft Baierdorf errichtet, befand &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sich &lt;/ins&gt;dann im Besitz &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;des bairischen Pfalzgrafen-Geschlechtes &lt;/ins&gt;der Aribonen, von welchen er an die Eppensteiner und dann an die Peilsteiner weitergegeben wurde. Es wird vermutet, dass der im Jahre 1361 erwähnte Werigant von Payerdorf und sein Sohn Heinrich ihren Namen von diesem Wehrbau ableiteten. Die Peilsteiner verkauften das Gut 1400 an den Grafen von Montfort. Der Graf von Montfort verlieh am 11. Mai 1435 das Gut an die Windischgrätzer, welche auch das Schloss Algersdorf besaßen. 1459 bis 1463 dürfte Georg Gradner, der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;großmütige &lt;/ins&gt;Stifter der Kirche zu Straßgang, den Hof ausgebaut haben.  Nach den 1509 ausgestorbenen Gradnern wurde der Verlaß 1519 geteilt, das Schloss Baierdorf, der Meierhof und das Amt wurden von Lasla von Ratmannsdorf, Hans von Helfenberg und ihren Geschwistern übernommen und an die verschwägerten Sinzendorfer weitergegeben. Von diesen kam es an die Prantner von Winterhof. 1573 verkaufte Hans Prantner den &amp;quot;Sitz zu Pairdorf&amp;quot; an Jakob Zäggl von Friedau. Max von Khuenberg folgte diesem wenige Jahre später als Besitzer nach, verkaufte aber schon 1579 den &amp;quot;adelichen Sitz Pairdorf bey Algersdorf außer Gretz, der mit ainem Wassergraben umgeben ist&amp;quot; (es ist wohl der umfließende kleine Bach gemeint gewesen) mit der Kaplanei daselbst an Polykarp Stürgkh, der es zu einem Edelsitz ausbaute, da er gemäß dem Testament seines Vaters nicht auf Schloss Plankenwarth wohnen durfte. Als er 1595 verstarb, hinterließ er ein stark verschuldetes Erbe, welches von Ruprecht Windischgrätzer für eine Schuld von 3000 Gulden gepfändet wurde. 1596 verkauften die  Erben von Stürgkh den Edelsitz und das Gut an Hans Ulrich von Eggenberg, welcher diese verfallen ließ. Die Gründe verwendete er für seine Meierschaft auf Schloss Algersdorf. Hans Adam von Liechtenheimb, kaiserlicher Rat, war in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Besitzer des „Bayrdorfer Maierhofs“, welchen er 1699 an Johann Weber, Generaleinnehmer und Amtsverwalter, verkaufte. 1736 kaufte Wolf Jakob Fraydenegg von Monzello den Hof und übergab ihn 1780 an den Freiherrn Leopold von Dolberg. Der „Freihof zu Baierdorf“ wurde 1821 an Johann Carl Harl verkauft. 1828 kam er bei einer öffentlichen Versteigerung an Valentin Pillich. 1830 wurde er von Sophia Schiffkorn gekauft, bis im Jahre 1871 der &amp;quot;Baierdorfer Maierhof&amp;quot; an Johann, Emilie und Therese Reininghaus überging. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die Besitzforschung ist noch nicht abgeschlossen. &lt;/ins&gt;Nicht zu verwechseln ist der ehemalige Ansitz mit dem &amp;quot;Baiernhof&amp;quot;, siehe [[Baiernstraße 74]]&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Laukhardt</name></author>
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