Feuerbachgasse 17: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Haus Feuerbachgasse 17 wurde schon 1729 als Haus des bürgerlichen Webermeisters J. Flagl genannt. Ihm folgten ein Schuster und ein Bürstenbinder als Besitzer. Es war ein charakteristisches zweigeschossiges Haus über U-förmigem Grundriss, zwar mit schmuckloser Fassade, aber mit gleich zwei Schopfwalmgiebeln. Der nördliche Hausteil hatte zwei Achsen, der südliche drei, unter dem Dach waren jeweils zwei Fenster. Verbunden waren beide Teile durch ein Mauer mit einer Toreinfahrt.   
Das Haus Feuerbachgasse 17 wurde schon 1729 als Haus des bürgerlichen Webermeisters J. Flagl genannt. Ihm folgten ein Schuster und ein Bürstenbinder als Besitzer. Es war ein charakteristisches zweigeschossiges Haus über U-förmigem Grundriss, zwar mit schmuckloser Fassade, aber mit gleich zwei Schopfwalmgiebeln. Der nördliche Hausteil hatte zwei Achsen, der südliche drei, unter dem Dach waren jeweils zwei Fenster. Verbunden waren beide Teile durch ein Mauer mit einer Toreinfahrt.   


''Kommentar: Das benachbarte "Seilerhaus" Nr. 19, war bereits im Jahre 1977 abgerissen und durch einen fünfgeschossigen und unpersönlichen Neubau ersetzt worden. Das einzigartige "Weberhaus" mit seinem pittoresken Doppelgiebel war dann wohl ein "Fremdkörper". Es stand leider nicht unter Denkmalschutz und fiel vor zwei Jahren der Spitzhacke zum Opfer.''
''Kommentar: Das benachbarte "Seilerhaus" Nr. 19, war bereits im Jahre 1977 abgerissen und durch einen fünfgeschossigen und unpersönlichen Neubau ersetzt worden. Das einzigartige "Weberhaus" mit seinem pittoresken Doppelgiebel war dann wohl ein "Fremdkörper". Es stand leider nicht unter Denkmalschutz und lag knapp außerhalb der Schutzzone II; es fiel vor zwei Jahren der Spitzhacke zum Opfer.''


[[Kategorie:Schutz-Kataster Gries]][[Kategorie: Feuerbachgasse]][[Kategorie:Adresse]]
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Version vom 8. August 2011, 21:38 Uhr

47° 4' 7.99" N, 15° 25' 55.02" E

Das verlorene Doppelgiebelhaus

Das Haus Feuerbachgasse 17 wurde schon 1729 als Haus des bürgerlichen Webermeisters J. Flagl genannt. Ihm folgten ein Schuster und ein Bürstenbinder als Besitzer. Es war ein charakteristisches zweigeschossiges Haus über U-förmigem Grundriss, zwar mit schmuckloser Fassade, aber mit gleich zwei Schopfwalmgiebeln. Der nördliche Hausteil hatte zwei Achsen, der südliche drei, unter dem Dach waren jeweils zwei Fenster. Verbunden waren beide Teile durch ein Mauer mit einer Toreinfahrt.

Kommentar: Das benachbarte "Seilerhaus" Nr. 19, war bereits im Jahre 1977 abgerissen und durch einen fünfgeschossigen und unpersönlichen Neubau ersetzt worden. Das einzigartige "Weberhaus" mit seinem pittoresken Doppelgiebel war dann wohl ein "Fremdkörper". Es stand leider nicht unter Denkmalschutz und lag knapp außerhalb der Schutzzone II; es fiel vor zwei Jahren der Spitzhacke zum Opfer.

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