Feuerbachgasse 15: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 6: | Zeile 6: | ||
</gallery> | </gallery> | ||
==Schönes Bürgerhaus== | ==Schönes Bürgerhaus vom Ende des 18. Jh.== | ||
Das Haus Feuerbachgasse 15 wurde schon 1701 und 1729 als Haus des "Ansagers" G. Gerl genannt. und 1791 erfolgte eine Neufassadierung durch Baumeister Stadler. Aus dieser Zeit stammt die ausgewogene Fassade im Plattenstil. Das Portal und die Mittelachse des ersten Obergeschosses werden durch Segmentgiebel bekrönt. Das erste Obergeschoß ist im Sinne eines "piano nobile" durch kräftig hervortretende profilierte Bekrönungen und Gesimse hervorgehoben. Das Gesimsband | Das Haus Feuerbachgasse 15 wurde schon 1701 und 1729 als Haus des "Ansagers" G. Gerl genannt. und 1791 erfolgte eine Neufassadierung durch Baumeister Stadler. Aus dieser Zeit stammt die ausgewogene Fassade im Plattenstil. Das Portal und die Mittelachse des ersten Obergeschosses werden durch Segmentgiebel bekrönt. Das erste Obergeschoß ist im Sinne eines "piano nobile" durch kräftig hervortretende profilierte Bekrönungen und Gesimse hervorgehoben. Die Fenster der beiden Obergeschosse weisen plastisch abgesetzte Parapette auf. Das Gesimsband unter dem vorkragenden Dach ist mehrfach abgesetzt. | ||
Version vom 8. August 2011, 22:02 Uhr
47° 4' 7.99" N, 15° 25' 55.02" E
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Die Häuser Nr. 15, 17 und 19 (ÖKT 1984)
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Feuerbachgasse 15 heute (Foto Laukhardt 2011)
Schönes Bürgerhaus vom Ende des 18. Jh.
Das Haus Feuerbachgasse 15 wurde schon 1701 und 1729 als Haus des "Ansagers" G. Gerl genannt. und 1791 erfolgte eine Neufassadierung durch Baumeister Stadler. Aus dieser Zeit stammt die ausgewogene Fassade im Plattenstil. Das Portal und die Mittelachse des ersten Obergeschosses werden durch Segmentgiebel bekrönt. Das erste Obergeschoß ist im Sinne eines "piano nobile" durch kräftig hervortretende profilierte Bekrönungen und Gesimse hervorgehoben. Die Fenster der beiden Obergeschosse weisen plastisch abgesetzte Parapette auf. Das Gesimsband unter dem vorkragenden Dach ist mehrfach abgesetzt.
(Nach: Pirchegger, Häuserbuch; ÖKT 1984)
Kommentar: Das benachbarte "Weberhaus" Nr. 17 wurde vor zwei Jahren abgerissen, das Haus Nr. 19 steht schon seit 1977 nicht mehr. So ist das kürzlich wunderbar restaurierte Haus noch das letzte Zeugnis einer einstmals geschlossenen Reihe. Da es nicht unter Denkmalschutz steht und auch knapp außerhalb der Schutzzone III liegt, wäre eine Adaptierung der Zone anzuraten.