Andritzer Reichsstraße 160: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Koordinaten:: 47° 4'45.44"N, 15°25'28.57"E]]
==Schloss St. Gotthard mit Pfefferbüchsel==
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Datei:anres160.jpg|(Foto AGIS - 2002)</gallery>~[[Kategorie:St. Gotthard]][[Kategorie:Andritzer Reichsstraße]][[Kategorie:Adresse]]
Datei:Andritzer Reichsstraße_160.JPG|Schlosshof mit Turm (Foto Laukhardt 2011)
Datei:Andritzer Reichsstraße_160_Turm.JPG| Turm mit Wappen (Foto Laukhardt 2011)
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Hier, Am Damm 53 – 57 stellte von 1627 bis nach 1707 die Familie MUSTRAL Leder her. Die Fabrik in den um 1628 den Herren von Stürgkh und Gera als Gülthof (Zinsgarten) dienenden Gebäuden nutzte die Wasserkraft des damals nahe vorbei fließenden Mühlgangs als Energiespender. Schon 1630 saß hier der Lederer und Schuster J. Mustral. Gera schenkte den Besitz 1638 den Barmherzigen Brüdern und diese verkauften ihn 1645 dem Mustral; nach ihm hießen der Hof und die Gasse noch um 1785. Die Ansicht von Andreas TROST von 1699 zeigt ein stattliches Haus.
 
Das ehemalige Mauthaus ''„Wög Mauth Haus“'' in der Wiener Straße 43, zuletzt ein Gasthaus (links im Foto von 1910), ist schon vor Jahren abgerissen worden. 2010 folgte ein Nebengebäude des Mustralhofes.
 
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Datei:Datei:Andritzer Reichsstraße_160.JPG|Pfefferbüchsel (Foto Laukhardt 2011)
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''Kommentar: Das ursprünglich denkmalgeschützte Haus, das in Graz Industriegeschichte geschrieben hatte, wurde im Februar 2011 abgerissen. Der anschließende Betrieb, ein weltweit operierendes Unternehmen, machte wirtschaftliche (!) Gründe geltend und erreichte die Aufhebung des Denkmalschutzes. Der denkmalgeschützte Bildstock steht nun vereinsamt in einer industriellen Brachlandschaft. Ein abschreckendes Beispiel, wie fehlender Wille zur Stadtgestaltung das Erscheinungsbild eines ganzen Viertels zerstören kann.''
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[[Kategorie:St. Gotthard]][[Kategorie: Schutz-Kataster Andritz]][[[[Kategorie:Andritzer Reichsstraße]][[Kategorie:Adresse]]

Version vom 21. August 2011, 15:18 Uhr

47° 4' 45.44" N, 15° 25' 28.57" E

Schloss St. Gotthard mit Pfefferbüchsel

Hier, Am Damm 53 – 57 stellte von 1627 bis nach 1707 die Familie MUSTRAL Leder her. Die Fabrik in den um 1628 den Herren von Stürgkh und Gera als Gülthof (Zinsgarten) dienenden Gebäuden nutzte die Wasserkraft des damals nahe vorbei fließenden Mühlgangs als Energiespender. Schon 1630 saß hier der Lederer und Schuster J. Mustral. Gera schenkte den Besitz 1638 den Barmherzigen Brüdern und diese verkauften ihn 1645 dem Mustral; nach ihm hießen der Hof und die Gasse noch um 1785. Die Ansicht von Andreas TROST von 1699 zeigt ein stattliches Haus.

Das ehemalige Mauthaus „Wög Mauth Haus“ in der Wiener Straße 43, zuletzt ein Gasthaus (links im Foto von 1910), ist schon vor Jahren abgerissen worden. 2010 folgte ein Nebengebäude des Mustralhofes.



Kommentar: Das ursprünglich denkmalgeschützte Haus, das in Graz Industriegeschichte geschrieben hatte, wurde im Februar 2011 abgerissen. Der anschließende Betrieb, ein weltweit operierendes Unternehmen, machte wirtschaftliche (!) Gründe geltend und erreichte die Aufhebung des Denkmalschutzes. Der denkmalgeschützte Bildstock steht nun vereinsamt in einer industriellen Brachlandschaft. Ein abschreckendes Beispiel, wie fehlender Wille zur Stadtgestaltung das Erscheinungsbild eines ganzen Viertels zerstören kann.

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