Stiftingtalstraße 207: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Malereien beiderseits des Eingangs von der Straße sagen uns, dass hier die "Gastwirtschaft zum Alten Posthof" von Felix und Anna Rumpler stand, die bis in die 1980er Jahre geöffnet hatte. Das wohl aus dem Ende des 18. Jh. stammende eingeschossige Gasthaus ist von Weinlauben eingefasst und gehörte zu einem Gehöft, das die Wirtsleute mit den nötigsten Produkten versorgte. Die Stiftingtalstraße hatte für den Verkehr vom Umland in die Stadt Graz große Bedeutung, aber - wie der Gasthausname besagt - verlief hier auch eine Linie der Pferdepost. | Die Malereien beiderseits des Eingangs von der Straße sagen uns, dass hier die "Gastwirtschaft zum Alten Posthof" von Felix und Anna Rumpler stand, die bis in die 1980er Jahre geöffnet hatte. Das wohl aus dem Ende des 18. Jh. stammende eingeschossige Gasthaus ist von Weinlauben eingefasst und gehörte zu einem Gehöft, das die Wirtsleute mit den nötigsten Produkten versorgte. Die Stiftingtalstraße hatte für den Verkehr vom Umland in die Stadt Graz große Bedeutung, aber - wie der Gasthausname besagt - verlief hier auch eine Linie der Pferdepost. Heute noch verweist die Haltestelle der Buslinie auf den Gasthausnamen. | ||
Hier konnten sich die Reisenden nicht nur erquicken, sondern auch am schönen Bildstock um eine gute Weiterfahrt bitten. Diese Kapelle in Breitpfeilerform stammt aus dem Ende des 18. Jh. und zeigt in Fresko gemalte Heilige. | |||
''Kommentar: In unseren Tagen liegt das Sterben alter Gasthäuser fast schon hinter uns. Der alte Posthof steht nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher von besonderer Wichtigkeit, die Erinnerung an diese alte Herberge in ihrem pittoresken Bestand weiter zu erhalten.'' | ''Kommentar: In unseren Tagen liegt das Sterben alter Gasthäuser fast schon hinter uns. Der alte Posthof steht nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher von besonderer Wichtigkeit, die Erinnerung an diese alte Herberge in ihrem pittoresken Bestand weiter zu erhalten.'' | ||
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Version vom 30. August 2011, 14:09 Uhr
47° 5' 32.03" N, 15° 29' 21.64" E
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Ehemaliges Gasthaus und Kapelle (Foto Laukhardt 2011)
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Fresken am Eingang (Foto Laukhardt 2011)
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Der Bildstock an der Kreuzung (Foto Laukhardt 2011)
Zum Alten Posthof
Die Malereien beiderseits des Eingangs von der Straße sagen uns, dass hier die "Gastwirtschaft zum Alten Posthof" von Felix und Anna Rumpler stand, die bis in die 1980er Jahre geöffnet hatte. Das wohl aus dem Ende des 18. Jh. stammende eingeschossige Gasthaus ist von Weinlauben eingefasst und gehörte zu einem Gehöft, das die Wirtsleute mit den nötigsten Produkten versorgte. Die Stiftingtalstraße hatte für den Verkehr vom Umland in die Stadt Graz große Bedeutung, aber - wie der Gasthausname besagt - verlief hier auch eine Linie der Pferdepost. Heute noch verweist die Haltestelle der Buslinie auf den Gasthausnamen.
Hier konnten sich die Reisenden nicht nur erquicken, sondern auch am schönen Bildstock um eine gute Weiterfahrt bitten. Diese Kapelle in Breitpfeilerform stammt aus dem Ende des 18. Jh. und zeigt in Fresko gemalte Heilige.
Kommentar: In unseren Tagen liegt das Sterben alter Gasthäuser fast schon hinter uns. Der alte Posthof steht nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher von besonderer Wichtigkeit, die Erinnerung an diese alte Herberge in ihrem pittoresken Bestand weiter zu erhalten.