Kleegasse 4: Unterschied zwischen den Versionen

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(Nach: ÖKT 1984)  
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''Kommentar: Dieses bemerkenswerte Bauwerk ist seit der Darstellung in der Kunsttopographie 1984 stark verändert worden, so ist der südliche Schopfwalm verschwunden, das südliche Dach angehoben und die Südfront völlig neu gestaltet und neue Fenster eingebaut worden. der Anstrich ist zur Kleegasse völlig willkürlich. Das Haus stand auch nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher wichtig, die Erhaltung des restlichen Bestandes zu sichern und im Falle einer anstehenden Restaurierung auf eine teilweise Rückführung der Außen-Gestaltung zu drängen.''
''Kommentar: Dieses bemerkenswerte Bauwerk ist seit der Darstellung in der Kunsttopographie 1984 stark verändert worden: so ist der südliche Schopfwalm verschwunden, das südliche Dach angehoben und die Südfront völlig neu gestaltet und neue Fenster eingebaut worden. Der zweifärbige Anstrich zur Kleegasse ist völlig willkürlich. Das Haus stand auch nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher wichtig, die Erhaltung des restlichen, immer noch bemerkenswerten Bestandes zu sichern und im Falle einer anstehenden Restaurierung auf eine teilweise Rückführung der Außen-Gestaltung zu drängen.''


[[Kategorie:Schutz-Kataster Gries]][[Kategorie: Kleegasse]][[Kategorie:Adresse]]
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Version vom 31. August 2011, 21:26 Uhr

47° 3' 55.86" N, 15° 25' 58.12" E

Ehemaliges Betenmacherhaus

Betenmacher hießen in früheren Jahrhunderten die Erzeuger von Rosenkränzen; darauf weist auch die nahe gelegene Gasse hin. Das hier gezeigte Haus wurde vor 1754 erbaut und 1766 vom Betenmacher B. Rankl erworben, in dessen Familie das Gebäude bis 1900 blieb. Umbauten erfolgten 1786 und 1880 (durch Stadtmaurermeister A. NEUBAUER).

Das zweigeschossige Gebäude mit seinem doppelten Schopfwalmgiebel ist aus drei Häusern zusammengebaut (die Achsen sind 4:6:5) und um zwei kleine Innenhöfe gruppiert, mit einem Durchgang zur Bürgerspitalgasse. Die Fassaden sind schmucklos, zur Kleegasse und Bürgerspitalgasse befinden sich in der Fassadenmitte jeweils ein Korbbogen-Steinportal mit Keilstein und quadratischen Kämpfern, gleichzeitige gedoppelte Torflügel mit mittlerem Türknopf auf Kleeblatt-Beschlag. Keilstein jeweils bze. "BR" (= B. Rankl) und (Nr.) "360", in der Bürgerspitalgasse Kämper bez. "17" "86". Im Erdgeschoß Stichkappen- und Kreuzgratgewölbe, im Obergeschoß vereinzelt einfache Stuckplafonds mit eingetieftem Mittelfeld in geschwungener Umrißlinie. Im zweiten Hof offener Gang im Obergeschoß mit hölzernem Pfettengeländer, um 1780, und Gußgitter, um 1880.

(Nach: ÖKT 1984)

Kommentar: Dieses bemerkenswerte Bauwerk ist seit der Darstellung in der Kunsttopographie 1984 stark verändert worden: so ist der südliche Schopfwalm verschwunden, das südliche Dach angehoben und die Südfront völlig neu gestaltet und neue Fenster eingebaut worden. Der zweifärbige Anstrich zur Kleegasse ist völlig willkürlich. Das Haus stand auch nicht unter Denkmalschutz und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Es wäre daher wichtig, die Erhaltung des restlichen, immer noch bemerkenswerten Bestandes zu sichern und im Falle einer anstehenden Restaurierung auf eine teilweise Rückführung der Außen-Gestaltung zu drängen.

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