Weingartenweg 12: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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=="Pascher-Schlösschen"==
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Hans Pascher, geboren am 19. Juni 1858 in St. Margarethen im Lavanttal (andere Version: in der Nähe von Ödenburg), war ein bedeutender Baumeister und Architekt der Jahrhundertwende, besonders im steirischen Kirchenbau seiner Zeit sehr beschäftigt.  
Hans Pascher, geboren am 19. Juni 1858 in St. Margarethen (heute Burgeneland), gestorben am 26. September 1942 in Graz, war ein bedeutender Baumeister und Architekt der Jahrhundertwende, besonders im Kirchenbau seiner Zeit sehr beschäftigt. Unter anderem stammt die Grazer Josefskirche von ihm.  
Die Villa am Weingartenweg, die er für sich selbt um 1900 im Stil eines romantischen, Schlösschens errichtet hatte, zeichnet sich durch bauliche Besonderheiten aus. Dem Beschauer bietet sich vom Garteneingang ein mächtiger viereckiger Turm mit einem Glockentürmchen, an den sich ein schlankes, rundes Turmbauwerk lehnt. Der hintere Teil des Baues wird wieder vone einem Viereck-Turm geprägt. Der ganze Bau zeichnet sich durch bemerkenswerte Fassadengestaltungen aus. So läuft unter dem First durchgehend ein Fries aus dekorativen Elementen und zwei Wappen mit drei Bienen. Das Obergeschoß der Vorderansicht zeigt über dem söllerartigen Balkon ein Fresko, darstellend eine historische Szene: eine mittelalterliche gewandete Frauengestalt, im Hintergrund eine Burg, mit ihren Rundturm an Kufstein erinnernd.   
Die Villa am Weingartenweg, die er für sich selbt um 1900 im Stil eines romantischen Schlösschens errichtet hatte, zeichnet sich durch bauliche Besonderheiten aus. Dem Beschauer bietet sich vom Garteneingang ein mächtiger viereckiger Turm mit einem Glockentürmchen, an den sich ein schlankes, rundes Turmbauwerk lehnt. Der hintere Teil des Baues wird wieder vone einem Viereck-Turm geprägt. Der ganze Bau zeichnet sich durch bemerkenswerte Fassadengestaltungen aus. So läuft unter dem First durchgehend ein Fries aus dekorativen Elementen und zwei Wappen mit drei Bienen. Das Obergeschoß der Vorderansicht zeigt über dem söllerartigen Balkon ein Fresko, darstellend eine historische Szene: eine mittelalterliche gewandete Frauengestalt, im Hintergrund eine Burg, mit ihren Rundturm an Kufstein erinnernd.   


(Nach: Stadtarchiv Graz; Karin Brandtner, Der Architekt Hans Pascher (1858 - 1942), Kirchenbauten in der heutigen Steiermark, Diplomarbeit 1992; Senarclens, Achleitner, wo noch?)
(Nach: Stadtarchiv Graz; Franz Kammerhofer, Eggenberg; Karin Brandtner, Der Architekt Hans Pascher (1858 - 1942), Kirchenbauten in der heutigen Steiermark, Diplomarbeit 1992)
   
   
''Kommentar: Diese wirklich einem Dornröschen-Schloss ähnelnde Villa des Grazer Architekten Pascher scheint derzeit - trotz des Namensschildes "Pascher" unbewohnt und befindet sich deutlich im Verfall. Vor allem das Fresko scheint sehr gefährdet. Als herausragendes Zeugnis der Architektur seiner Zeit und mit seinem Freskenschmuck muss getrachtet werden, dass Bauwerk weiterhin zu erhalten. Dem Denkmalamt wäre daher eine Unterschutzstellung des Baues anzuraten.''
''Kommentar: Diese wirklich einem Dornröschen-Schloss ähnelnde Villa des Grazer Architekten Pascher scheint derzeit - trotz des Namensschildes "Pascher" unbewohnt und befindet sich deutlich im Verfall. Vor allem das Fresko scheint sehr gefährdet. Als herausragendes Zeugnis der Architektur seiner Zeit und mit seinem Freskenschmuck muss getrachtet werden, dass Bauwerk weiterhin zu erhalten. Dem Denkmalamt wäre daher eine Unterschutzstellung des Baues anzuraten.''


[[Kategorie:Schutz-Kataster Eggenberg]][[Kategorie:Weingartenweg]][[Kategorie:Adresse]]
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Version vom 2. September 2011, 15:19 Uhr

47° 4' 51.50" N, 15° 23' 38.26" E

"Pascher-Schlösschen"

Hans Pascher, geboren am 19. Juni 1858 in St. Margarethen (heute Burgeneland), gestorben am 26. September 1942 in Graz, war ein bedeutender Baumeister und Architekt der Jahrhundertwende, besonders im Kirchenbau seiner Zeit sehr beschäftigt. Unter anderem stammt die Grazer Josefskirche von ihm. Die Villa am Weingartenweg, die er für sich selbt um 1900 im Stil eines romantischen Schlösschens errichtet hatte, zeichnet sich durch bauliche Besonderheiten aus. Dem Beschauer bietet sich vom Garteneingang ein mächtiger viereckiger Turm mit einem Glockentürmchen, an den sich ein schlankes, rundes Turmbauwerk lehnt. Der hintere Teil des Baues wird wieder vone einem Viereck-Turm geprägt. Der ganze Bau zeichnet sich durch bemerkenswerte Fassadengestaltungen aus. So läuft unter dem First durchgehend ein Fries aus dekorativen Elementen und zwei Wappen mit drei Bienen. Das Obergeschoß der Vorderansicht zeigt über dem söllerartigen Balkon ein Fresko, darstellend eine historische Szene: eine mittelalterliche gewandete Frauengestalt, im Hintergrund eine Burg, mit ihren Rundturm an Kufstein erinnernd.

(Nach: Stadtarchiv Graz; Franz Kammerhofer, Eggenberg; Karin Brandtner, Der Architekt Hans Pascher (1858 - 1942), Kirchenbauten in der heutigen Steiermark, Diplomarbeit 1992)

Kommentar: Diese wirklich einem Dornröschen-Schloss ähnelnde Villa des Grazer Architekten Pascher scheint derzeit - trotz des Namensschildes "Pascher" unbewohnt und befindet sich deutlich im Verfall. Vor allem das Fresko scheint sehr gefährdet. Als herausragendes Zeugnis der Architektur seiner Zeit und mit seinem Freskenschmuck muss getrachtet werden, dass Bauwerk weiterhin zu erhalten. Dem Denkmalamt wäre daher eine Unterschutzstellung des Baues anzuraten.

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