Eggenberger Allee 33: Unterschied zwischen den Versionen

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(Nach: DEHIO Graz)
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''Kommentar: Durch den kürzlich beschlossenen Bebauungsplan sind die alte Villa und der Park der Spitzhacke anheimgestellt. Wegen der Lage des Objektes im Welterbe-Korridors von der Innenstadt zum Schloss Eggenberg von SOKO Altstadt eingebrachte Proteste wurden durch die Stadtbaudirektion nicht gewürdigt. Die Altstadtkommission wurde nicht gehört. Wie jetzt erst in Erfahrung gebracht werden konnte, hatte die Stadtplanung erst durch die Intervention von SOKO Altstadt erkannt, dass hier das Weltkulturerbe berührt wurde. Nur eine Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamtes könnte den Verlust dieses wertvollen Bauwerks verhindern. Das Landeskonservatorat für Steiermark wurde deshalb am 12.10.2011 um Hilfe gebeten.''
''Kommentar: Durch den kürzlich beschlossenen Bebauungsplan sind die alte Villa und der Park der Spitzhacke anheimgestellt. Wegen der Lage des Objektes im Welterbe-Korridors von der Innenstadt zum Schloss Eggenberg von SOKO Altstadt eingebrachte Proteste wurden durch die Stadtbaudirektion nicht gewürdigt. Die Altstadtkommission wurde nicht gehört. Wie jetzt erst in Erfahrung gebracht werden konnte, hatte die Stadtplanung erst durch die Intervention von SOKO Altstadt erkannt, dass hier das Weltkulturerbe berührt wurde. Nur eine Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamtes könnte den Verlust dieses wertvollen Bauwerks verhindern. Das Landeskonservatorat für Steiermark wurde deshalb am 12.10.2011 um Hilfe gebeten.
Im übrigen wollte BP schon 1967 hier eine Tankstelle bauen. Ein Anrainer hatte Einwendungen erhoben und auf das Schloss Eggenberg verwiesen und gefragt, ob eine Großtankstelle in der schönen Zufahrtsstraße einen Blickpunkt darstellen sollte. Die Stadt Graz hat damals zunächst dem Bauantrag zugestimmt, dann aber die Zufahrt über öffentlichen Grund nicht gestattet. Heute ist die Situation ähnlich. Ein von gestaltlosen Großbauten gesäumter Korridor zum Weltkulturerbe Eggenberg kann nicht im Sinne der Grundsätze der UNESCO sein.''


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Version vom 13. Oktober 2011, 21:26 Uhr

47° 4' 11.36" N, 15° 24' 15.20" E

Villa Raith

Diese in der Eggenberger Alle in einem gepflegten Park etwas versteckt liegende Villenanlage des 19. Jh. (um 1830/40 erbaut) unterbricht die Reihe der modernen Zweckbauten in diesem Straßenabschnitt. Die siebenachsige, zweigeschosssige Villa zeigt eine einfache Nord-Fassade, die aber durch ein zartes Blumen-Fries am Dachgesims geschmückt ist; über dem Obergeschoss ein über fünf Achsen reichender Dreiecks-Giebel. Den als Eingang angesetzten Altan tragen Rund-Säulen mit kubischen Kapitellen. Die Hoffront zeigt einen von Pfeilerarkaden getragenen Balkon.

(Nach: DEHIO Graz)

Kommentar: Durch den kürzlich beschlossenen Bebauungsplan sind die alte Villa und der Park der Spitzhacke anheimgestellt. Wegen der Lage des Objektes im Welterbe-Korridors von der Innenstadt zum Schloss Eggenberg von SOKO Altstadt eingebrachte Proteste wurden durch die Stadtbaudirektion nicht gewürdigt. Die Altstadtkommission wurde nicht gehört. Wie jetzt erst in Erfahrung gebracht werden konnte, hatte die Stadtplanung erst durch die Intervention von SOKO Altstadt erkannt, dass hier das Weltkulturerbe berührt wurde. Nur eine Unterschutzstellung durch das Bundesdenkmalamtes könnte den Verlust dieses wertvollen Bauwerks verhindern. Das Landeskonservatorat für Steiermark wurde deshalb am 12.10.2011 um Hilfe gebeten. Im übrigen wollte BP schon 1967 hier eine Tankstelle bauen. Ein Anrainer hatte Einwendungen erhoben und auf das Schloss Eggenberg verwiesen und gefragt, ob eine Großtankstelle in der schönen Zufahrtsstraße einen Blickpunkt darstellen sollte. Die Stadt Graz hat damals zunächst dem Bauantrag zugestimmt, dann aber die Zufahrt über öffentlichen Grund nicht gestattet. Heute ist die Situation ähnlich. Ein von gestaltlosen Großbauten gesäumter Korridor zum Weltkulturerbe Eggenberg kann nicht im Sinne der Grundsätze der UNESCO sein.

Laukhardt 22:26, 13. Okt. 2011 (CEST)

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