Puchstraße 17: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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==Ehem. Tagger-Mühle==
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Das Taggergelände gehörte zu den Gründen des nach der Mitte des 16. Jahrhunderts von Erzherzog Karl II. erbauten landesfürstlichen Lustschlosses Karlau, dem auch eine Mühle angegliedert war. Auf dem Franziszeischen Kataster von 1829 sehen wir hier die Gottinger-Mühle, auf Stadtplänen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erkennen wir hier die Roverdinček-Mühle.  
|Textabschnitt=Das Taggergelände gehörte zu den Gründen des nach der Mitte des 16. Jahrhunderts von Erzherzog Karl II. erbauten landesfürstlichen Lustschlosses Karlau, dem auch eine Mühle angegliedert war. Auf dem Franziszeischen Kataster von 1829 sehen wir hier die Gottinger-Mühle, auf Stadtplänen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erkennen wir hier die Roverdinček-Mühle.  
1926 pachtete Hans Tagger senior die Gemeindemühle, die seither den Familiennamen trägt. Anfang der 90er-Jahre produzierte das Werk 20.000 bis 25.000 Tonnen Futtermittel  jährlich. 2003 musste "Tagger Koch", die das operative Geschäft verwalteten, Konkurs anmelden. Der Grazer Standort wurde von "Tagger Feed Mill GmbH" weiterbetrieben. Im Mai 2004 wurde aufgrund der Geruchsbelästigung noch eine neue Abluftreinigungsanlage eingebaut. Im September 2004 wurde das Werk jedoch geschlossen. Im Jänner 2010 übernahm Markus Trummer das Gelände von der Hypo.
1926 pachtete Hans Tagger senior die Gemeindemühle, die seither den Familiennamen trägt. Anfang der 90er-Jahre produzierte das Werk 20.000 bis 25.000 Tonnen Futtermittel  jährlich. 2003 musste "Tagger Koch", die das operative Geschäft verwalteten, Konkurs anmelden. Der Grazer Standort wurde von "Tagger Feed Mill GmbH" weiterbetrieben. Im Mai 2004 wurde aufgrund der Geruchsbelästigung noch eine neue Abluftreinigungsanlage eingebaut. Im September 2004 wurde das Werk jedoch geschlossen. Im Jänner 2010 übernahm Markus Trummer das Gelände von der Hypo.
Ein Zentrum für Kultur, Freizeit und Kreativität soll hier in den kommenden Jahren entstehen. Und der erste kleine Teil des Projekts ist auch schon abgeschlossen. Anfang Oktober 2010 bezog der Grazer Verlag "edition keiper" die Büro- und Lagerräumlichkeiten im revitalisierten Bürogebäude des Taggerwerks. Darüber haben Fotografen, Grafiker und Ziviltechniker bereits ihr Büro bezogen.
Ein Zentrum für Kultur, Freizeit und Kreativität soll hier in den kommenden Jahren entstehen. Und der erste kleine Teil des Projekts ist auch schon abgeschlossen. Anfang Oktober 2010 bezog der Grazer Verlag "edition keiper" die Büro- und Lagerräumlichkeiten im revitalisierten Bürogebäude des Taggerwerks. Darüber haben Fotografen, Grafiker und Ziviltechniker bereits ihr Büro bezogen.
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Version vom 7. Oktober 2013, 19:17 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 3' 3.87" N, 15° 26' 3.27" E

Ehem. Tagger-Mühle

Das Taggergelände gehörte zu den Gründen des nach der Mitte des 16. Jahrhunderts von Erzherzog Karl II. erbauten landesfürstlichen Lustschlosses Karlau, dem auch eine Mühle angegliedert war. Auf dem Franziszeischen Kataster von 1829 sehen wir hier die Gottinger-Mühle, auf Stadtplänen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts erkennen wir hier die Roverdinček-Mühle.

1926 pachtete Hans Tagger senior die Gemeindemühle, die seither den Familiennamen trägt. Anfang der 90er-Jahre produzierte das Werk 20.000 bis 25.000 Tonnen Futtermittel jährlich. 2003 musste "Tagger Koch", die das operative Geschäft verwalteten, Konkurs anmelden. Der Grazer Standort wurde von "Tagger Feed Mill GmbH" weiterbetrieben. Im Mai 2004 wurde aufgrund der Geruchsbelästigung noch eine neue Abluftreinigungsanlage eingebaut. Im September 2004 wurde das Werk jedoch geschlossen. Im Jänner 2010 übernahm Markus Trummer das Gelände von der Hypo.

Ein Zentrum für Kultur, Freizeit und Kreativität soll hier in den kommenden Jahren entstehen. Und der erste kleine Teil des Projekts ist auch schon abgeschlossen. Anfang Oktober 2010 bezog der Grazer Verlag "edition keiper" die Büro- und Lagerräumlichkeiten im revitalisierten Bürogebäude des Taggerwerks. Darüber haben Fotografen, Grafiker und Ziviltechniker bereits ihr Büro bezogen.
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