Mariahilferstraße 12: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Gasthaus hat historische Bedeutung, weil - wie eine Tafel erklärt - hier zwei römisch-deutsche Kaiser abgestiegen sind.
Das Gasthaus hat historische Bedeutung, weil - wie eine Tafel erklärt - hier zwei römisch-deutsche Kaiser abgestiegen sind. Im 19. Jh besaß gehörte zum Gasthof noch ein Bad in der vorbeifließenden Mur. Nach der Erbauung der Kaistraße ist dieses Bad dann in der Feuerbachgasse als "Bad zur Sonne" neu erstanden.
Im Zuge der Renovierung des Komplexes im Jahre 2003 sollte der schöne, ehemalige Gastgarten "entkern" werden, was auch der hölzernen Veranda den "Garaus" gemacht hätte; das konnte aber von der Altstadtkommission verhindert werden.
Im Zuge der Renovierung des Komplexes im Jahre 2003 sollte der schöne, ehemalige Gastgarten "entkern" werden, was auch der hölzernen Veranda den "Garaus" gemacht hätte; das konnte aber von der Altstadtkommission verhindert werden.
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Version vom 26. Mai 2015, 10:19 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020 Route: Herz


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47° 4' 18.76" N, 15° 26' 1.54" E

Ehem. Gasthof "Zur Sonne"

Freistehendes dreigeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude, ehemals Gasthof "Zur Sonne", des frühen 17. Jhs mit späteren Umbauten. Die Gestaltung der Straßenfassade mit profilierten Fensterumrahmungen und stuckierten Parapetfeldern stammt aus dem vierten Viertel des 18. Jhs und wurde zu Beginn des 20. Jhs leicht verändert. Das ehemalige spätbarocke Hauptportal, Joseph Hueber zugeschrieben, um 1760-1770, entfernt und als Gartenportal ins Minoritenschlössel (Quellengasse Nr. 4) übertragen. Die zum Lendkai orientierten Hofgebäude weisen Giebel mit geschweiftem Abschluss bzw. Zinnenbekrönungen auf, zweite Hälfte des 19. Jhs. Gesamtrestaurierung in jüngster Zeit.

Das Gasthaus hat historische Bedeutung, weil - wie eine Tafel erklärt - hier zwei römisch-deutsche Kaiser abgestiegen sind. Im 19. Jh besaß gehörte zum Gasthof noch ein Bad in der vorbeifließenden Mur. Nach der Erbauung der Kaistraße ist dieses Bad dann in der Feuerbachgasse als "Bad zur Sonne" neu erstanden.

Im Zuge der Renovierung des Komplexes im Jahre 2003 sollte der schöne, ehemalige Gastgarten "entkern" werden, was auch der hölzernen Veranda den "Garaus" gemacht hätte; das konnte aber von der Altstadtkommission verhindert werden.

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