Sporgasse 21: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=An der markanten Stelle gegenüber der Hofgasseneinmündung gelegenes Gebäude mit josfinisch-klassizistischer Fassadierung, dominierendem Portal und in der Hauswand integrierten Balustradenöffnungen, hinter denen sich der Aufgang zur Stiegenkirche befindet. Im Kern das ab 1601 unter Einbeziehung bürgerlicher Häuser errichtete, langgestreckte Augustinerkloster mit höher liegender Klosterkirche (heute Stiegenkirche), 1693 nördlich erweitert (heute Nr.23). Beide Klostertrakte nach der Aufhebung ab 1790 von Christoph Stadler zu Wohnhäusern umgebaut.
|Textabschnitt=An der markanten Stelle gegenüber der Hofgasseneinmündung gelegenes Gebäude mit josfinisch-klassizistischer Fassadierung, dominierendem Portal und in der Hauswand integrierten Balustradenöffnungen, hinter denen sich der Aufgang zur Stiegenkirche befindet. Im Kern das ab 1601 unter Einbeziehung bürgerlicher Häuser errichtete, langgestreckte Augustinerkloster mit höher liegender Klosterkirche (heute Stiegenkirche), 1693 nördlich erweitert (heute Nr.23). Beide Klostertrakte nach der Aufhebung ab 1790 von Christoph Stadler zu Wohnhäusern umgebaut.
 
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Auf der Rückseite des Hauses befindet sich die heute abgemauerte '''Schlossberghöhle''', in der es einem Raum mit Tropfsteinbildungen gibt. Am 22.März 1944 wurde die Höhle beim Stollenbau angesprengt, wobei man einen aus Dolomit bestehenden quadratischen Steintisch von etwa einem Meter Höhe fand. 1882 wurden von Feuerwehrleuten Topfscherben gesichtet, 1944 barg V. Maurin aus der Höhle Tierknochen, dünnwandige Gefäßscherben und zwei kleine, zur Gänze erhaltene Töpfe.<ref>Zur kulturgeschichtlichen Bedeutung der Höhlenfundplätze entlang des mittleren Murtales (Steiermark), H. Kusch, ISBN:978-3-631-49479-0</ref>
Auf der Rückseite des Hauses befindet sich die heute abgemauerte '''Schlossberghöhle''', in der es einem Raum mit Tropfsteinbildungen gibt. Am 22.März 1944 wurde die Höhle beim Stollenbau angesprengt, wobei man einen aus Dolomit bestehenden quadratischen Steintisch von etwa einem Meter Höhe fand. 1882 wurden von Feuerwehrleuten Topfscherben gesichtet, 1944 barg V. Maurin aus der Höhle Tierknochen, dünnwandige Gefäßscherben und zwei kleine, zur Gänze erhaltene Töpfe.<ref>Zur kulturgeschichtlichen Bedeutung der Höhlenfundplätze entlang des mittleren Murtales (Steiermark), H. Kusch, ISBN:978-3-631-49479-0</ref>
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Version vom 6. September 2018, 13:24 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 20.90" N, 15° 26' 19.91" E

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An der markanten Stelle gegenüber der Hofgasseneinmündung gelegenes Gebäude mit josfinisch-klassizistischer Fassadierung, dominierendem Portal und in der Hauswand integrierten Balustradenöffnungen, hinter denen sich der Aufgang zur Stiegenkirche befindet. Im Kern das ab 1601 unter Einbeziehung bürgerlicher Häuser errichtete, langgestreckte Augustinerkloster mit höher liegender Klosterkirche (heute Stiegenkirche), 1693 nördlich erweitert (heute Nr.23). Beide Klostertrakte nach der Aufhebung ab 1790 von Christoph Stadler zu Wohnhäusern umgebaut.

Auf der Rückseite des Hauses befindet sich die heute abgemauerte Schlossberghöhle, in der es einem Raum mit Tropfsteinbildungen gibt. Am 22.März 1944 wurde die Höhle beim Stollenbau angesprengt, wobei man einen aus Dolomit bestehenden quadratischen Steintisch von etwa einem Meter Höhe fand. 1882 wurden von Feuerwehrleuten Topfscherben gesichtet, 1944 barg V. Maurin aus der Höhle Tierknochen, dünnwandige Gefäßscherben und zwei kleine, zur Gänze erhaltene Töpfe.[1]


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Einzelnachweise

  1. Zur kulturgeschichtlichen Bedeutung der Höhlenfundplätze entlang des mittleren Murtales (Steiermark), H. Kusch, ISBN:978-3-631-49479-0
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