Weinitzenstraße 4: Unterschied zwischen den Versionen
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Historische Nachrichten haben Fritz Allmer, der Stattegger Archivpfleger, und der jetzige Besitzer, Peter Kölbl, in einer Haus-Chronik gesammelt; danach wird der Hof 1572 im Stockarchiv zum ersten Mal erwähnt. Damals zahlte Andre Schneider von einer Hofstatt zu Oberandritz unter Pongraz von Windischgrätz zu Waldstein 3 Pfennig Vogtgeld an das Amt Aigen des Landesfürsten. | Historische Nachrichten haben Fritz Allmer, der Stattegger Archivpfleger, und der jetzige Besitzer, Peter Kölbl, in einer Haus-Chronik gesammelt; danach wird der Hof 1572 im Stockarchiv zum ersten Mal erwähnt. Damals zahlte Andre Schneider von einer Hofstatt zu Oberandritz unter Pongraz von Windischgrätz zu Waldstein 3 Pfennig Vogtgeld an das Amt Aigen des Landesfürsten. | ||
Es ist möglich, dass der Hof aus einem Meierhof des wohl an Stelle des "Schlosses Oberandritz" zu vermutenden Herrschaftshofes hervorgegangen ist, an dessen Fuß er gelegen ist. | Es ist möglich, dass der Hof aus einem Meierhof des wohl an Stelle des "Schlosses Oberandritz" zu vermutenden Herrschaftshofes hervorgegangen ist, an dessen Fuß er gelegen ist. | ||
Nach dem Handwerk seines Inhabers hieß das Haus bis 1811 “Bockschuster“, hernach "Zimmer-Lenhard“. | Nach dem Handwerk seines Inhabers hieß das Haus bis 1811 “Bockschuster“, hernach "Zimmer-Lenhard“. Bis im 1.Weltkrieg die neue Weinitzenstraße gebaut wurde, führte am Haus vorbei der “Hohlweg“ hinauf zum Ursprungweg, der alten Schöckelstraße. Das Haus hatte seit 1771 die Nummer Oberandritz 9, erhielt später die Nummer Hohlweg 2 und im Jahre 1950 die Nummer Weinitzenstraße 4, die sich bis heute nicht änderte. | ||
Bis im 1.Weltkrieg die neue Weinitzenstraße gebaut wurde, führte am Haus vorbei der “Hohlweg“ hinauf zum Ursprungweg, der alten Schöckelstraße. Das Haus hatte seit 1771 die Nummer Oberandritz 9, erhielt später die Nummer Hohlweg 2 und im Jahre 1950 die Nummer Weinitzenstraße 4, die sich bis heute nicht änderte. | |||
|Bildname1=Weinitzenstraße_4,_Zimmerlenhard.jpg | |Bildname1=Weinitzenstraße_4,_Zimmerlenhard.jpg | ||
|Bildbeschreibung1=Zimmer-Lenhard, um 1927 (Kölbl, Hauschronik) | |Bildbeschreibung1=Zimmer-Lenhard, um 1927 (Kölbl, Hauschronik) | ||
Aktuelle Version vom 17. Oktober 2021, 19:38 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8045
47° 6' 49.97" N, 15° 25' 28.81" E
Bockschuster-Hof
Historische Nachrichten haben Fritz Allmer, der Stattegger Archivpfleger, und der jetzige Besitzer, Peter Kölbl, in einer Haus-Chronik gesammelt; danach wird der Hof 1572 im Stockarchiv zum ersten Mal erwähnt. Damals zahlte Andre Schneider von einer Hofstatt zu Oberandritz unter Pongraz von Windischgrätz zu Waldstein 3 Pfennig Vogtgeld an das Amt Aigen des Landesfürsten. Es ist möglich, dass der Hof aus einem Meierhof des wohl an Stelle des "Schlosses Oberandritz" zu vermutenden Herrschaftshofes hervorgegangen ist, an dessen Fuß er gelegen ist.
Nach dem Handwerk seines Inhabers hieß das Haus bis 1811 “Bockschuster“, hernach "Zimmer-Lenhard“. Bis im 1.Weltkrieg die neue Weinitzenstraße gebaut wurde, führte am Haus vorbei der “Hohlweg“ hinauf zum Ursprungweg, der alten Schöckelstraße. Das Haus hatte seit 1771 die Nummer Oberandritz 9, erhielt später die Nummer Hohlweg 2 und im Jahre 1950 die Nummer Weinitzenstraße 4, die sich bis heute nicht änderte.- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Zimmer-Lenhard, um 1927 (Kölbl, Hauschronik)
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Bauernhaus und Wirtschaftsgebäude - Laukhardt 2011
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Stall mit Stadelluken - Laukhardt 2011