Krottendorfer Straße 26: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnittstitel=Posch- oder Cäcilien-Villa
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|Textabschnitt=Dieser denkmalgeschützte Komplex ist ein wunderbar gestaltete Anlage, bestehend aus Wohnhaus, Taubenschlag, Gartenanlage. Gemauerte Teile der Anlage sind schon auf der Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1829 eingezeichnet. Der Umbau der Anlage im Jugendstil erfolgte durch den Besitzer Josef Posch, Bürgermeister von Wetzelsdorf.
|Textabschnitt=Die sezessionistische Villenanlage mit reicher Fassadenstuckzier ist eine wunderbar gestaltete Anlage, bestehend aus Wohnhaus, Taubenschlag, Gartenanlage und Pavillon, sogar die Einfahrt ist mit florealen Elementen verschönt. Gemauerte Teile der Anlage sind schon auf der Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1820 (Bauparzelle 60, Besitzer Baron von Baumgarten, Obrist des k. k. Infant. Reg. No. 27) eingezeichnet. 1826 besteht das Anwesen schon aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden samt Glashaus, Kugelstatt und Lusthaus.
 
Der Umbau zu der seit 1999 unter Denkmalschutz stehenden Anlage im Jugend- bzw. Sezessionsstil (Reiter, Wetzelsdorf: nach belgischen Vorbildern, Viktor Horta?) erfolgte durch den von 1919 bis 1928 als Bürgermeister von Wetzelsdorf wirkenden Josef Posch (auf der Wetterfahne: J. P.) in den Jahren 1900 bis 1905. Das Bundesdenkmalamt nannte dies die "versuchte Nobilitierung eines Bauernhauses" und gab seine Bedeutung als Treffpunkt österreichischer Filmschaffenden in der Zwischenkriegszeit als zusätzliche Begründung an.
|Bildname1=Krottendorfer Straße 26, Villa Posch.jpg
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|Bildbeschreibung1=Gesamtansicht
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Aktuelle Version vom 17. März 2022, 00:22 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8052 Route: Wetzelsdorf


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47° 3' 16.88" N, 15° 23' 19.21" E

Posch- oder Cäcilien-Villa

Die sezessionistische Villenanlage mit reicher Fassadenstuckzier ist eine wunderbar gestaltete Anlage, bestehend aus Wohnhaus, Taubenschlag, Gartenanlage und Pavillon, sogar die Einfahrt ist mit florealen Elementen verschönt. Gemauerte Teile der Anlage sind schon auf der Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1820 (Bauparzelle 60, Besitzer Baron von Baumgarten, Obrist des k. k. Infant. Reg. No. 27) eingezeichnet. 1826 besteht das Anwesen schon aus Wohn- und Wirtschaftsgebäuden samt Glashaus, Kugelstatt und Lusthaus. Der Umbau zu der seit 1999 unter Denkmalschutz stehenden Anlage im Jugend- bzw. Sezessionsstil (Reiter, Wetzelsdorf: nach belgischen Vorbildern, Viktor Horta?) erfolgte durch den von 1919 bis 1928 als Bürgermeister von Wetzelsdorf wirkenden Josef Posch (auf der Wetterfahne: J. P.) in den Jahren 1900 bis 1905. Das Bundesdenkmalamt nannte dies die "versuchte Nobilitierung eines Bauernhauses" und gab seine Bedeutung als Treffpunkt österreichischer Filmschaffenden in der Zwischenkriegszeit als zusätzliche Begründung an.

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