Jakominiplatz 8: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

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Am 7.2.1952 war über das Handelshaus Kraft das Ausgleichsverfahren eröffnet worden, und am Ende des Jahres gelangte der Häuserkomples Opernring 13, Jakominiplatz 7 und Jakominiplatz 8 in das Eigentum des Dorotheums. Noch im Altbau wurde sodann bezog das Dorotheum Graz seine Ausstellungs- und Auktionsräume (nach Norbert Weiss, Emil Kraft und das Englische Haus, 2021).  
Am 7.2.1952 war über das Handelshaus Kraft das Ausgleichsverfahren eröffnet worden, und am Ende des Jahres gelangte der Häuserkomples Opernring 13, Jakominiplatz 7 und Jakominiplatz 8 in das Eigentum des Dorotheums. Noch im Altbau wurde sodann bezog das Dorotheum Graz seine Ausstellungs- und Auktionsräume (nach Norbert Weiss, Emil Kraft und das Englische Haus, 2021).  
1969-70 erfolgte ein massiver Umbau nach Entwurf der Wiener Architekten Anton Potyka und Franz Comsi, und das fast schon als sezessionistisch zu bezeichnende Bild (damals als "Zuckerbäcker-Architektur" kritisiert) wurde mit einer plumpen Plattenfassade aus Waschbeton und einem Blech-Mansarddach zu seinem größten Nachteil verändert. Eine "Verschönerung" durch eine Aufdoppelung der bestehenden Fassade wurde 2004 von der Altstadt-Kommission abgelehnt. Nach der Einschränkung des Auktionsbetriebes haben neue Eigentümer 2020 nach Plänen von Hohensinn-Architekten den Einbau eines Hotelbetriebes in Angriff genommen. Nach der Abnahme der Waschbeton-Platten zeigte sich die ursprüngliche Skelettstruktur. An einer Stelle kam der Rest eines Dekors aus 1909 zu Tage.
1969-70 erfolgte ein massiver Umbau nach Entwurf der Wiener Architekten Anton Potyka und Franz Comsi, und das fast schon als sezessionistisch zu bezeichnende Bild (damals als "Zuckerbäcker-Architektur" kritisiert) wurde mit einer plumpen Plattenfassade aus Waschbeton und einem Blech-Mansarddach zu seinem größten Nachteil verändert. Eine "Verschönerung" durch eine Aufdoppelung der bestehenden Fassade wurde 2004 von der Altstadt-Kommission abgelehnt. Nach der Einschränkung des Auktionsbetriebes haben neue Eigentümer 2020 nach Plänen von Hohensinn-Architekten den Einbau eines Hotelbetriebes in Angriff genommen. Nach der Abnahme der Waschbeton-Platten zeigte sich die ursprüngliche Skelettstruktur. An einer Stelle kam der Rest eines Dekors aus 1909 zu Tage.
Nach der Fertigstellung – die Eröffnung des 160-Zimmer-Motels One wurde am 12.7.2022 gemeldet – zeigt sich der Bau in schlichter Form an die Struktur des Originals angelehnt (Architektur: Hohensinner). Viel Gold (Dach und Fensterrahmen) macht die Fassade lebendiger. An das Dekor von 1909 angelehnte florale Jugendstil-Signaturen im dritten Obergeschoß versuchen, etwas Schwung in die hier ehemals abgerundet gestalteten Fenster zu bringen. Die sehr einfache Einteilung der Fenstersprossen entspricht jedoch nicht der Vorlage.
|Bildname1=Jakop0081.jpg
|Bildname1=Jakop0081.jpg
|Bildbeschreibung1=Ecke im Süden (AGIS)
|Bildbeschreibung1=Ecke im Süden (AGIS)

Version vom 18. Juli 2022, 20:21 Uhr

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