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1873 wurde hier von Grablowitz unter fachmännischer Leitung Dr. Balens ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Das Wasser kam wohl aus der ebenfalls 1873 gefassten Quelle der Einsiedelei, die ursprünglich auch zum Haus [[Weg zur Einsiedelei 2 (Graz)]] geleitet worden war. Oberhalb der Anstalt sein ein Lusthaus gestanden habe, berichtete  1921 Ernst Engelbrecht in seinem Eggenberger Heimatbuch. Aber schon 1879 sei es zu einer Zwangsversteigerung gekommen, worauf Dr. Großmann die Anstalt als Chefarzt leitete. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder). 1920 ist der Besitz an den vierten Inhaber Karl Seyfehrt übergegangen.  1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut. Vor einigen Jahren wurde daraus ein Wohnhaus.
1873 wurde hier von Grablowitz unter fachmännischer Leitung Dr. Balens ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Das Wasser kam wohl aus der ebenfalls 1873 gefassten Quelle der Einsiedelei, die ursprünglich auch zum Haus [[Weg zur Einsiedelei 2 (Graz)]] geleitet worden war. Oberhalb der Anstalt sein ein Lusthaus gestanden habe, berichtete  1921 Ernst Engelbrecht in seinem Eggenberger Heimatbuch. Aber schon 1879 sei es zu einer Zwangsversteigerung gekommen, worauf Dr. Großmann die Anstalt als Chefarzt leitete. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder). 1920 ist der Besitz an den vierten Inhaber Karl Seyfehrt übergegangen.  1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut. Vor einigen Jahren wurde daraus ein Wohnhaus.
|Bildname1=Weg_zur_Einsiedelei_2,_Mainersperg,_Vischer.jpg
|Bildname1=Weg_zur_Einsiedelei_2,_Mainersperg,_Vischer.jpg
|Bildbeschreibung1=Ansitz Mainersperg hinter Schloss Algersdorf  (Vischer)
|Bildbeschreibung1=Ansitz "Mannersperg" hinter Schloss Algersdorf  (Vischer)
|Aufnahmejahr1=1681
|Aufnahmejahr1=1681
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|Bildbeschreibung2=Mainersperg hinter Schloss Eggenberg (Trost)
|Bildbeschreibung2=Mainersperg hinter Schloss Eggenberg (Trost)
|Aufnahmejahr2=1699
|Aufnahmejahr2=1699
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|Bildbeschreibung3=Kaltwasserheilanstalt
|Bildbeschreibung3=Skizze von Algersdorf (Detail)
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|Bildname4=Algersdorf, Skizze 2.jpg
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|Aufnahmejahr4=1829
|Aufnahmejahr4=1873
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|Bildbeschreibung6=Ansicht von Norden
|Bildbeschreibung6=Bergstraße 1, Luftbild
|Aufnahmejahr6=2023
|Aufnahmejahr6=2020
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[[Kategorie: Schutz-Kataster Eggenberg]]
[[Kategorie: Schutz-Kataster Eggenberg]]
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Aktuelle Version vom 26. September 2023, 12:57 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



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47° 4' 30.68" N, 15° 23' 21.05" E

Ehem. Ansitz Mainersperg, später Kaltwasserheilanstalt Eggenberg

Bei diesen Bau handelt es sich um die Reste des ehemaligen Ansitzes Mainersperg, die in dem großen Objekt verbaut sind. Die Bauparzellen des Katasters von 1829 sind auch noch heute gleich und man muss nur den Flächenwidmungsplan vergrößern, um sie mit den heutigen Haus-Nummern vergleichen zu können. Nach nochmaligem Vergleich mit der Vischer’schen Ansicht: der Ansitz Mainersdorf wird auf der Bauparzelle Nr. 49 gestanden haben, eben dort, wo heute das große Gebäude steht. Johann Andree von vnd zue Mainersperg war fürstlich Eggenbergischer Rentmeister um die 1680, als die Ansichten von Vischer und Trost zustande kamen. 1873 wurde hier von Grablowitz unter fachmännischer Leitung Dr. Balens ein Sanatorium für Patienten eingerichtet, die an nerven-, lungen- und verdauungstrakt-Krankheiten litten, das Kurhaus Eggenberg. Es gab 50 Patientenzimmer, je nach Diät zahlte man 1890 zwischen 24 und 37 Gulden pro Woche. Angeboten wurden Kaltwasser- und Fichtennadelbäder, später auch Dampf-, Kohlensäure- und Lichtbäder. Das Wasser kam wohl aus der ebenfalls 1873 gefassten Quelle der Einsiedelei, die ursprünglich auch zum Haus Weg zur Einsiedelei 2 (Graz) geleitet worden war. Oberhalb der Anstalt sein ein Lusthaus gestanden habe, berichtete 1921 Ernst Engelbrecht in seinem Eggenberger Heimatbuch. Aber schon 1879 sei es zu einer Zwangsversteigerung gekommen, worauf Dr. Großmann die Anstalt als Chefarzt leitete. Nach 1900 spezialisierte man sich auf Elektrotherapie (elektrische Bäder). 1920 ist der Besitz an den vierten Inhaber Karl Seyfehrt übergegangen. 1940 wurde das Sanatorium in ein Lehrlingsheim der Grazer Post- und Telegraphenverwaltung umgebaut. Vor einigen Jahren wurde daraus ein Wohnhaus.

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