Kaiser-Franz-Josef-Kai 52: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=Eckhaus mit einer in Graz solitären spätbarocken Fassade. Im Kern aus der 2.Hälfte des 16.Jhs. stammend, um 1770/80 Gesamtumbau mit Fassadierung (der Erker stammt von 1960). Im Hof (des Obergeschoßes) zweigeschossige Renaissance-Arkadengänge.
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Das schon 1596 im Hofquartierbuch genannte Haus musste sich dem Berghang anpassen. Das über einige Stufen erreichbare schöne Portal mit seinem barocken Beschlag lädt zwar wie gewohnt zu einem Besuch ein. Aber der Innenhof liegt nicht im Erdgeschoß, sondern – wie in keinem anderen Grazer Beispiel – im 1. Stock. Die zweibögige Arkade an der Südseite des Hofes wird von einem Pfeiler mit einem groben Sockel und einfachem würfeligen Kapitell getragen, im zweiten Stock bilden fünf toskanische Säulen vier Bögen; den Gang überdeckt ein Kreuzgratgewölbe. Eine barocke Steinvase ziert die Brüstung.
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Aktuelle Version vom 9. Februar 2024, 19:47 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 32.74" N, 15° 26' 5.53" E

Arkadenhaus

Eckhaus mit einer in Graz solitären spätbarocken Fassade. Im Kern aus der 2.Hälfte des 16.Jhs. stammend, um 1770/80 Gesamtumbau mit Fassadierung (der Erker stammt von 1960). Das schon 1596 im Hofquartierbuch genannte Haus musste sich dem Berghang anpassen. Das über einige Stufen erreichbare schöne Portal mit seinem barocken Beschlag lädt zwar wie gewohnt zu einem Besuch ein. Aber der Innenhof liegt nicht im Erdgeschoß, sondern – wie in keinem anderen Grazer Beispiel – im 1. Stock. Die zweibögige Arkade an der Südseite des Hofes wird von einem Pfeiler mit einem groben Sockel und einfachem würfeligen Kapitell getragen, im zweiten Stock bilden fünf toskanische Säulen vier Bögen; den Gang überdeckt ein Kreuzgratgewölbe. Eine barocke Steinvase ziert die Brüstung.

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