Weingartenweg 12: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Adresse | |||
|Straße=Weingartenweg | |||
|Hausnummer=12 | |||
|Stadtbezirk=Eggenberg | |||
|PLZ=8020 | |||
|Ort=Graz | |||
|Denkmalschutz=Ja | |||
= | |Bundesland=Steiermark | ||
|Land=Österreich | |||
Hans Pascher, geboren am 19. Juni 1858 | |aktuellerStatus=Aktuell | ||
|Language=de | |||
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Die | {{Karte | ||
|Koordinaten=47.08126, 15.39405 | |||
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[[Kategorie:Schutz-Kataster Eggenberg]][[Kategorie:Weingartenweg]][[Kategorie: | |Textabschnittstitel=Villa Stefferl oder "Grabenschlössl" | ||
|Textabschnitt=Hans Pascher, geboren am 19. Juni 1858 im damals ungarischen St. Margarethen (heute Burgenland), gestorben am 26. September 1942 in Graz, war ein bedeutender Baumeister und Architekt der Jahrhundertwende, besonders im Kirchenbau seiner Zeit sehr beschäftigt. Unter anderem stammt die Grazer Josefskirche von ihm. | |||
Die Villa am Weingartenweg, die er für sich selbt im Jahre 1913 im Stil einer romantischen Burg errweitert hatte, zeichnet sich durch bauliche Besonderheiten aus. Dem Beschauer bietet sich vom Garteneingang ein mächtiger viereckiger Turm mit einem Glockentürmchen, an den sich ein schlankes, rundes Turmbauwerk lehnt. Der hintere Teil des Baues wird wieder vone einem Viereck-Turm geprägt. Der ganze Bau zeichnet sich durch bemerkenswerte Fassadengestaltungen aus. So läuft unter dem First durchgehend ein Fries aus dekorativen Elementen und zwei Wappen mit drei Bienen. Das Obergeschoß der Vorderansicht zeigt über dem söllerartigen Balkon ein Fresko, darstellend eine historische Szene: eine mittelalterliche gewandete Frauengestalt, im Hintergrund eine Burg, mit ihren Rundturm an Kufstein erinnernd. | |||
Nach: Stadtarchiv Graz; Achleitner, 129; Karin Brantner, Der Architekt Hans Pascher (1858 - 1942), Kirchenbauten in der heutigen Steiermark, Diplomarbeit 1992); Franz Kammerhofer, Eggenberg; Thommesen, Algersdorf. | |||
Dazu Alfred Lengger, in: Stadterweiterung 1979: Von den Stimmungswerten deutscher Burgenromantik inspiriert, entstand 1897 in der Göstinger Straße 149 das Plabutscher Schlößl im Auftrag des Gutsbesitzers Rudolf Schmeidl. Diese Tendenz gipfelt im Bau der Villa Stefferl, Weingartenweg 12, in Eggenberg. | |||
|Bildname1=Weingartenweg_12.JPG | |||
|Bildbeschreibung1=Das Schlösschen (Foto Laukhardt 2010) | |||
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|Bildbeschreibung2=Fresko und Fries (Foto Laukhardt 2011)) | |||
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[[Kategorie:Schutz-Kataster Eggenberg]][[Kategorie:Weingartenweg]][[Kategorie:Aktuell (Graz)]][[Kategorie:Denkmalschutz ab 2011]]{{References}} | |||
{{Discussion}} | |||
Aktuelle Version vom 6. März 2024, 23:16 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8020
47° 4' 52.54" N, 15° 23' 38.58" E
Villa Stefferl oder "Grabenschlössl"
Die Villa am Weingartenweg, die er für sich selbt im Jahre 1913 im Stil einer romantischen Burg errweitert hatte, zeichnet sich durch bauliche Besonderheiten aus. Dem Beschauer bietet sich vom Garteneingang ein mächtiger viereckiger Turm mit einem Glockentürmchen, an den sich ein schlankes, rundes Turmbauwerk lehnt. Der hintere Teil des Baues wird wieder vone einem Viereck-Turm geprägt. Der ganze Bau zeichnet sich durch bemerkenswerte Fassadengestaltungen aus. So läuft unter dem First durchgehend ein Fries aus dekorativen Elementen und zwei Wappen mit drei Bienen. Das Obergeschoß der Vorderansicht zeigt über dem söllerartigen Balkon ein Fresko, darstellend eine historische Szene: eine mittelalterliche gewandete Frauengestalt, im Hintergrund eine Burg, mit ihren Rundturm an Kufstein erinnernd. Nach: Stadtarchiv Graz; Achleitner, 129; Karin Brantner, Der Architekt Hans Pascher (1858 - 1942), Kirchenbauten in der heutigen Steiermark, Diplomarbeit 1992); Franz Kammerhofer, Eggenberg; Thommesen, Algersdorf.
Dazu Alfred Lengger, in: Stadterweiterung 1979: Von den Stimmungswerten deutscher Burgenromantik inspiriert, entstand 1897 in der Göstinger Straße 149 das Plabutscher Schlößl im Auftrag des Gutsbesitzers Rudolf Schmeidl. Diese Tendenz gipfelt im Bau der Villa Stefferl, Weingartenweg 12, in Eggenberg.- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Das Schlösschen (Foto Laukhardt 2010)
- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt
Fresko und Fries (Foto Laukhardt 2011))
Kommentare
Das BDA teilte im Juli 2014 auf Anfrage von SOKO Altstadt mit: Die „Villa Stefferl“ bzw. „Grabenschlössl“ wurde am 15. Mai 2013 unter Denkmalschutz gestellt. Laukhardt (Diskussion) 20:10, 15. Jul. 2014 (CEST)
Am 24.9.2023 (Tag des Denkmals) wurde die restaurierte Villa der Öffentlichkeit vorgestellt. Laukhardt (Diskussion) 20:40, 13. Sep. 2023 (CEST)