Wiener Straße 48: Unterschied zwischen den Versionen
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Datei:Wiener_Straße_48.JPG|(Foto Laukhardt 2011) | Datei:Wiener_Straße_48.JPG|Fassade (Foto Laukhardt 2011) | ||
Datei: | Datei:Wiener_Straße_48,_Fresko.JPG| Madonnenfresko, Röthl 1985 (Foto Laukhardt 2011) | ||
</gallery>Erbaut 1894 für Johann Fink von Stadtmauerermeister Franz Prinner. Dreigeschossiges traufseitiges Gebäude mit sechsachsiger späthistoristischer Neorenaissancefassade. Rustiziertes Erdgeschoß und genutetes erstes Obergeschoß, geschoßteilende durchgehende Kordongesimse. Fenster des ersten Obergeschosses mit geraden Verdachungen auf Konsolen, profilierten Sohlbänken und rechteckigen Parapetfeldern. In der Mittelachse leere Rundbogennische. Niedrigeres zweites Obergeschoß mit ohrengerahmten Fenstern. In der Mittelachse Fresko aus der Bauzeit (Mariahilf-Gnadenbild nach Giovanni Pietero de Pomis), in rundbogiger Rahmung. Profiliertes Dachgesims. | </gallery> | ||
=="Madonnenhaus"== | |||
Erbaut 1894 für Johann Fink von Stadtmauerermeister Franz Prinner. Dreigeschossiges traufseitiges Gebäude mit sechsachsiger späthistoristischer Neorenaissancefassade. Rustiziertes Erdgeschoß und genutetes erstes Obergeschoß, geschoßteilende durchgehende Kordongesimse. Fenster des ersten Obergeschosses mit geraden Verdachungen auf Konsolen, profilierten Sohlbänken und rechteckigen Parapetfeldern. In der Mittelachse leere Rundbogennische. Niedrigeres zweites Obergeschoß mit ohrengerahmten Fenstern. In der Mittelachse Fresko, ehem. aus der Bauzeit (Mariahilf-Gnadenbild nach Giovanni Pietero de Pomis), erneuert 1985 durch Röthl, in rundbogiger Rahmung. Profiliertes Dachgesims. | |||
(Nach: ÖKT 1984) | |||
'' Dieses Haus ist nicht denkmalgeschützt und liegt in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist jedoch ein schönes Beispiel eines Baus aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, bei dem Bauherr und Baumeister viele architektonische Details liebevoll gestaltet haben, die man anhand der obigen Beschreibung studieren kann. Obwohl das Haus einem sehr profanen Zweck dient ("Laufhaus"), ist sein Erhaltungszustand durchaus akzeptabel. Das Haus sollte daher unbedingt erhalten werden. '' | '' Dieses Haus ist nicht denkmalgeschützt und liegt in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist jedoch ein schönes Beispiel eines Baus aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, bei dem Bauherr und Baumeister viele architektonische Details liebevoll gestaltet haben, die man anhand der obigen Beschreibung studieren kann. Obwohl das Haus einem sehr profanen Zweck dient ("Laufhaus"), ist sein Erhaltungszustand durchaus akzeptabel. Das Haus sollte daher unbedingt erhalten werden. '' | ||
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Version vom 31. Juli 2011, 17:04 Uhr
47° 4' 48.67" N, 15° 25' 27.18" E
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Fassade (Foto Laukhardt 2011)
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Madonnenfresko, Röthl 1985 (Foto Laukhardt 2011)
"Madonnenhaus"
Erbaut 1894 für Johann Fink von Stadtmauerermeister Franz Prinner. Dreigeschossiges traufseitiges Gebäude mit sechsachsiger späthistoristischer Neorenaissancefassade. Rustiziertes Erdgeschoß und genutetes erstes Obergeschoß, geschoßteilende durchgehende Kordongesimse. Fenster des ersten Obergeschosses mit geraden Verdachungen auf Konsolen, profilierten Sohlbänken und rechteckigen Parapetfeldern. In der Mittelachse leere Rundbogennische. Niedrigeres zweites Obergeschoß mit ohrengerahmten Fenstern. In der Mittelachse Fresko, ehem. aus der Bauzeit (Mariahilf-Gnadenbild nach Giovanni Pietero de Pomis), erneuert 1985 durch Röthl, in rundbogiger Rahmung. Profiliertes Dachgesims.
(Nach: ÖKT 1984)
Dieses Haus ist nicht denkmalgeschützt und liegt in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist jedoch ein schönes Beispiel eines Baus aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, bei dem Bauherr und Baumeister viele architektonische Details liebevoll gestaltet haben, die man anhand der obigen Beschreibung studieren kann. Obwohl das Haus einem sehr profanen Zweck dient ("Laufhaus"), ist sein Erhaltungszustand durchaus akzeptabel. Das Haus sollte daher unbedingt erhalten werden.