Leonhardstraße 28: Unterschied zwischen den Versionen
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Zweigeschossiges Wohn- und ehemaliges Gasthaus "Girardikeller" mit rückspringender Gebäudehälfte, im Kern 16./17. Jh. Charakteristisch ist, dass das Erdgeschoß tiefer liegt, als die | Zweigeschossiges Wohn- und ehemaliges Gasthaus "Girardikeller" mit rückspringender Gebäudehälfte, im Kern 16./17. Jh. Charakteristisch ist, dass das Erdgeschoß tiefer liegt, als die Leonhardstraße. Die Hofseite ist durch einen pittoresken, hölzernen Veranda-Eingang gepräft. Um die Mitte des 19. Jhs. war es das Wohnhaus der Schlosserei Girardi (die östliche anschließende Werkstätte wurde 1895 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. 1861 wurden von Carl Aichinger Dachhäuschen aufgesetzt. Das Innere des Erdgeschosses weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen von Ende des 16./Anfang des 17. Jh. und eine Holzbalkendecke des 17. Jh. Im Hof unscheinbare Nebengebäude, ehemalige Pferdestallungen des 19. Jh. | ||
In diesem Haus wurde 1850 ein berühmter Schauspieler geboren. Zwei Gedenktafeln an der Straßenfront erinnern an ihn: "Alexander Girardi zum 100. Geburtstag, seine Vaterstadt, 5.12.1950" und "In diesem Hause wurde der grosse Volksschauspieler Alexander Girardi am 5. Dezember 1850 geboren" (angebracht anlässlich des 10. Todestages 1928). | In diesem Haus wurde 1850 ein berühmter Schauspieler geboren. Zwei Gedenktafeln an der Straßenfront erinnern an ihn: "Alexander Girardi zum 100. Geburtstag, seine Vaterstadt, 5.12.1950" und "In diesem Hause wurde der grosse Volksschauspieler Alexander Girardi am 5. Dezember 1850 geboren" (angebracht anlässlich des 10. Todestages 1928). | ||
Version vom 3. August 2011, 12:45 Uhr
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Ansicht Leonhardstraße (Foto Laukhardt 2011
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Hofansicht (Foto Laukhardt 2010)
"Girardihaus"
Zweigeschossiges Wohn- und ehemaliges Gasthaus "Girardikeller" mit rückspringender Gebäudehälfte, im Kern 16./17. Jh. Charakteristisch ist, dass das Erdgeschoß tiefer liegt, als die Leonhardstraße. Die Hofseite ist durch einen pittoresken, hölzernen Veranda-Eingang gepräft. Um die Mitte des 19. Jhs. war es das Wohnhaus der Schlosserei Girardi (die östliche anschließende Werkstätte wurde 1895 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. 1861 wurden von Carl Aichinger Dachhäuschen aufgesetzt. Das Innere des Erdgeschosses weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen von Ende des 16./Anfang des 17. Jh. und eine Holzbalkendecke des 17. Jh. Im Hof unscheinbare Nebengebäude, ehemalige Pferdestallungen des 19. Jh.
In diesem Haus wurde 1850 ein berühmter Schauspieler geboren. Zwei Gedenktafeln an der Straßenfront erinnern an ihn: "Alexander Girardi zum 100. Geburtstag, seine Vaterstadt, 5.12.1950" und "In diesem Hause wurde der grosse Volksschauspieler Alexander Girardi am 5. Dezember 1850 geboren" (angebracht anlässlich des 10. Todestages 1928). In jüngerer Zeit wurde der "Girardikeller" durch die als Chansonette künstlerisch tätige Lore Kreiner bekannt, die hier ihre Karriere startete, bevor sie nach Wien übersiedelt.
Kommentar: Das denkmalgeschützte und in der Altstadt-Zone 3 liegende Haus wird seit Jahren nicht mehr ordnungsgemäß erhalten, so tragen u.a. offen stehende Fenster ihren Teil zum Verfall bei. Bundesdenkmalamt und Altstadtkommission ringen - bisher vergeblich - um eine Lösung; wenn sie nicht bald gefunden wird, droht dem Haus der Abbruch.