Strauchergasse 20: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

(Die Seite wurde neu angelegt: „<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center"> Datei:Wienerstraße 31.JPG| Fassade (Foto Laukhardt 2011) Datei:Wienerstraße_31,_Portal_1811.JPG|P…“)
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(15 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
<gallery widths="320" heights="240" perrow="2" align="center">
{{Adresse
Datei:Wienerstraße 31.JPG| Fassade (Foto Laukhardt 2011)
|Straße=Strauchergasse
Datei:Wienerstraße_31,_Portal_1811.JPG|Portal (Foto Laukhardt 2011)
|Hausnummer=20
</gallery>
|Stadtbezirk=Lend
|PLZ=8020
|Ort=Graz
|Denkmalschutz=Ja
|Bundesland=Steiermark
|Land=Österreich
|aktuellerStatus=Aktuell
|Language=de
}}
{{Karte
|Koordinaten=47.07194, 15.4268
}}
{{TextBilder
|geschichtlichBesondersInteressant=Sonstiges
|Bauwerk=Gebäude
|Textabschnittstitel=Zum Auge Gottes
|Textabschnitt=Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachsiger traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß und beim Portal erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, auf der das Motto des Hauses, das "Auge Gottes" in einem dreieckigen Feld, sichtbar wird.<ref>ÖKT 1984</ref>
Ein Türklopfer mit Löwengesicht ziert die hölzerne Eingangstür.
|Bildname1=Strauchergasse_20,_Auge_Gottes_gesamt.jpg
|Bildbeschreibung1=Fassade (Foto Laukhardt)
|Aufnahmejahr1=2010
|Bildname2=Strauchergasse_20,_Auge_Gottes,_Portal_.jpg
|Bildbeschreibung2=Portal (Foto Laukhardt)
|Aufnahmejahr2=2010
|Bildname3=Strauchergasse 22. Hinterhof.jpg
|Bildbeschreibung3=Ansicht vom Hof
|Aufnahmejahr3=2023
|Bildname4=Strauchergasse 20, Ausbau.jpg
|Bildbeschreibung4=Ausbau nach hinten
|Aufnahmejahr4=2023
}}
[[Kategorie:Schutz-Kataster Lend]][[Kategorie: Denkmalschutz ab 2011]][[Kategorie:Bausünde nach SOKO Altstadt]]


=="Zum Auge Gottes"==
{{References}}
Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachtsicher traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, mit dem darüber liegenden Fenster eine Gruppe bildend.
{{Discussion}}
Die hölzerne Eingangstür zeichnet sich durch plastischen Schmuck aus, ein Türklopfer mit Löwengesicht. 
 
 
Zweigeschossiges Schopfwalmgiebelhaus mit neunachsiger glatter Fassade und dreiachsichem Mittelrisalit. Das Haus wurd 1748 erstmals erwähnt und 1811 wieder umgestaltet. Das steingerahmte Korbbogenportal zeigt am Keilstein die Jahreszahl "1811". Gekehltes Dachgesims, Walmdach mit Dachhäuschen.
 
Aus: ÖKT 1984
 
''Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. In der von vielen Abbrüchen gezeichneten Wiener Straße bietet es dem Auge eine wohltuende Abwechslung. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''
 
[[Kategorie:Schutz-Kataster Lend]][[Kategorie:Wiener Straße]][[Kategorie:Adresse]]

Aktuelle Version vom 6. März 2024, 23:13 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8020



Die Karte wird geladen …

47° 4' 18.98" N, 15° 25' 36.48" E

Zum Auge Gottes

Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachsiger traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß und beim Portal erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, auf der das Motto des Hauses, das "Auge Gottes" in einem dreieckigen Feld, sichtbar wird.[1] Ein Türklopfer mit Löwengesicht ziert die hölzerne Eingangstür.


Kommentare

Dieses schöne Bürgerhaus mit seinem einzigartigen plastischen Schmuck über dem Portal war nicht denkmalgeschützt und lag auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Das Gebäude wurde nun im Jahre 2013 vom Bundesdenkmalamt unter Schutz gestellt und liegt seit 2010 mit der Strauchergasse in der Pufferzone des Weltkulturerbes Graz - Schloss Eggenberg.

Laukhardt (Diskussion) 11:58, 24. Mär. 2014 (CET) Die Fassade wurde in den Jahren 2016-2019 schön renoviert, doch ab dem First ist nichts mehr echt; man kann hier ruhig von einem "Potemkin'schen Dorf" sprechen. Ob das denkmalgerecht ist?

Laukhardt (Diskussion) 12:31, 24. Mär. 2023 (CET)

Einzelnachweise

  1. ÖKT 1984
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.