Hauberrissergasse 5: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Landhaus Kotschewar ist eines von mehreren Villenbauten, erbaut nach Plänen des Grazer Architekten Bruno Fiedler, 1927. Der 1889 in Karlsbad geborene und 1939 in Graz verstorbene Architekt, Maler und Zeichner arbeitete u.a. im Atelier Hans Hönel, dann ab 1922 selbständig. | Das Landhaus Kotschewar ist eines von mehreren Villenbauten, erbaut nach Plänen des Grazer Architekten Bruno Fiedler, 1927. Der 1889 in Karlsbad geborene und 1939 in Graz verstorbene Architekt, Maler und Zeichner arbeitete u.a. im Atelier Hans Hönel, dann ab 1922 selbständig. Er entwarf in der Regel auch die Einrichtungen seiner Bauten; diese verkörpern einen einfachen und sachlichen Traditionalismus. Dominant sind hier steile Giebel und Walmdächer in Kombination mit ausladenden Treppenaufgängen und breiten, in die Gebäude-Ecken versetzten Fenstern in glatten Wandflächen. An diesen Bauten ist der Einfluß von Heinrich Tessenow (von dem architektonische Entwürfe in Graz ausgestellt wurden) erkennbar. | ||
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''Kommentar: Das charakteristische Villengebäude aus der Zwischenkriegszeit sollte als beispielhaftes Zeichen des Villenviertels Ruckerlberg weiterhin unverändert erhalten bleiben. Dazu wäre zumindest eine Altstadt-Schutzzone Ruckerlberg zu schaffen, eine Unterschutzstellung sollte dem Bundesdenkmalamt vorgeschlagen werden.'' | ''Kommentar: Das charakteristische Villengebäude aus der Zwischenkriegszeit sollte als beispielhaftes Zeichen des Villenviertels Ruckerlberg weiterhin unverändert erhalten bleiben. Dazu wäre zumindest eine Altstadt-Schutzzone Ruckerlberg zu schaffen, eine Unterschutzstellung sollte dem Bundesdenkmalamt vorgeschlagen werden.'' | ||
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Version vom 5. September 2011, 19:39 Uhr
47° 4' 7.44" N, 15° 27' 45.64" E
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Das Landhaus von Südost (Foto Laukhardt 2010)
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Das Landhaus von Südenwest (Foto Laukhardt 2010)
Landhaus Kotschewar
Das Landhaus Kotschewar ist eines von mehreren Villenbauten, erbaut nach Plänen des Grazer Architekten Bruno Fiedler, 1927. Der 1889 in Karlsbad geborene und 1939 in Graz verstorbene Architekt, Maler und Zeichner arbeitete u.a. im Atelier Hans Hönel, dann ab 1922 selbständig. Er entwarf in der Regel auch die Einrichtungen seiner Bauten; diese verkörpern einen einfachen und sachlichen Traditionalismus. Dominant sind hier steile Giebel und Walmdächer in Kombination mit ausladenden Treppenaufgängen und breiten, in die Gebäude-Ecken versetzten Fenstern in glatten Wandflächen. An diesen Bauten ist der Einfluß von Heinrich Tessenow (von dem architektonische Entwürfe in Graz ausgestellt wurden) erkennbar.
(Nach: Ploder, Allg. Künstlerlexikon)
Kommentar: Das charakteristische Villengebäude aus der Zwischenkriegszeit sollte als beispielhaftes Zeichen des Villenviertels Ruckerlberg weiterhin unverändert erhalten bleiben. Dazu wäre zumindest eine Altstadt-Schutzzone Ruckerlberg zu schaffen, eine Unterschutzstellung sollte dem Bundesdenkmalamt vorgeschlagen werden.