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Hans von der Sann (eigentlich Johann Kainz) schreibt 1892 über den Ansitz folgendes: | Hans von der Sann (eigentlich Johann Kainz) schreibt 1892 über den Ansitz folgendes: | ||
"Von den Gebäuden in Ober-Andritz verdient die Villa MÜLLER genannt zu werden. Diese ist Eigentum des Gutsbesitzers und Gewerken Herrn THEODOR MÜLLER, eines Mannes von seltenen Herzenseigenschaften, der ein warmer Freund der Schule und der Jugend, wie auch ein großer Wohltäter der Armen ist und sich der allgemeinen Liebe und Verehrung bei der Bevölkerung erfreut, Die Villa, im Schweizerstile gebaut, zeigt in ihrer inneren prächtigen Ausstattung den feinen Geschmack und Kunstsinn des Besitzers, und ist von einem großen, schönen, mit Statuen, Blumenbosketts- und Baumgruppen gezierten Lustgarten umgeben. Zur Villa Müller gehört auch noch der Strasserhof, einst ein ländlicher, nun in ein schmuckes Landhaus umgestalteter Bau." | "Von den Gebäuden in Ober-Andritz verdient die Villa MÜLLER genannt zu werden. Diese ist Eigentum des Gutsbesitzers und Gewerken Herrn THEODOR MÜLLER, eines Mannes von seltenen Herzenseigenschaften, der ein warmer Freund der Schule und der Jugend, wie auch ein großer Wohltäter der Armen ist und sich der allgemeinen Liebe und Verehrung bei der Bevölkerung erfreut, Die Villa, im Schweizerstile gebaut, zeigt in ihrer inneren prächtigen Ausstattung den feinen Geschmack und Kunstsinn des Besitzers, und ist von einem großen, schönen, mit Statuen, Blumenbosketts- und Baumgruppen gezierten Lustgarten umgeben. Zur Villa Müller gehört auch noch der Strasserhof, einst ein ländlicher, nun in ein schmuckes Landhaus umgestalteter Bau." | ||
Dr. Franz Georg Strafella, zeitweilig Vizebürgermeister von Graz, geboren 1891 in Pettau, baute auf dem Familiensitz, Schloss Oberandritz, eine kleine Destillerie auf. Während des Dritten Reiches im Konzentrationslager Dachau inhaftiert, baute er nach 1945 die Oberandritzer Destillerie in kürzester Zeit zu einem industriellen Unternehmen aus, das weit über 100 Produkte erzeugte und sich bald auch in der Fruchtsaftproduktion erfolgreich engagierte. | |||
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|Bildbeschreibung1=Alte Luftaufnahme | |Bildbeschreibung1=Alte Luftaufnahme | ||
Version vom 2. Juni 2016, 21:19 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8045
47° 6' 47.89" N, 15° 25' 33.98" E
Ehem. Schloss Oberandritz
Hans von der Sann (eigentlich Johann Kainz) schreibt 1892 über den Ansitz folgendes: "Von den Gebäuden in Ober-Andritz verdient die Villa MÜLLER genannt zu werden. Diese ist Eigentum des Gutsbesitzers und Gewerken Herrn THEODOR MÜLLER, eines Mannes von seltenen Herzenseigenschaften, der ein warmer Freund der Schule und der Jugend, wie auch ein großer Wohltäter der Armen ist und sich der allgemeinen Liebe und Verehrung bei der Bevölkerung erfreut, Die Villa, im Schweizerstile gebaut, zeigt in ihrer inneren prächtigen Ausstattung den feinen Geschmack und Kunstsinn des Besitzers, und ist von einem großen, schönen, mit Statuen, Blumenbosketts- und Baumgruppen gezierten Lustgarten umgeben. Zur Villa Müller gehört auch noch der Strasserhof, einst ein ländlicher, nun in ein schmuckes Landhaus umgestalteter Bau."
Dr. Franz Georg Strafella, zeitweilig Vizebürgermeister von Graz, geboren 1891 in Pettau, baute auf dem Familiensitz, Schloss Oberandritz, eine kleine Destillerie auf. Während des Dritten Reiches im Konzentrationslager Dachau inhaftiert, baute er nach 1945 die Oberandritzer Destillerie in kürzester Zeit zu einem industriellen Unternehmen aus, das weit über 100 Produkte erzeugte und sich bald auch in der Fruchtsaftproduktion erfolgreich engagierte.