Diskussion:Adolf-Kolping-Gasse 14: Unterschied zwischen den Versionen

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Der letzte Akt der Zerstörungen des 20. und 21. Jahrhunderts ("Bildhauerhaus" Schönaugasse 49, Belguardo-Schlössl) in dieser Gegend bildete der am 9. August 2010 abgerissenen Castellhof in der Jakob-Redtenbacher-Gasse 14. Die vom Bundesdenkmalamt verkannte oder negierte historische und kunsttopographische Bedeutung war der auslösende Fehler gewesen. Erst nach dem erfolgten Abbruch wurde von Denkmalpflegern erkannt, dass es sich um einen solitären und bedeutenden Bau gehandelt hatte, und es wurde inoffiziell zugegeben, dass ein wichtiges Baudenkmal verloren gegangen war. In seinem Inneren konnten noch knapp vor der Zerstörung von Sachkundigen u.a. Trambäume aus der Renaissance, Stuckdecken aus dem Barock, eine schmiedeeiserne Tür von 1851 festgestellt werden. Nicht einmal die Sicherung dieser Bauteile wurde vorgenommen.
Der letzte Akt der Zerstörungen des 20. und 21. Jahrhunderts ("Bildhauerhaus" Schönaugasse 49, Belguardo-Schlössl) in dieser Gegend bildete der am 9. August 2010 abgerissenen Castellhof in der Jakob-Redtenbacher-Gasse 14. Die vom Bundesdenkmalamt verkannte oder negierte historische und kunsttopographische Bedeutung war der auslösende Fehler gewesen. Erst nach dem erfolgten Abbruch wurde von Denkmalpflegern erkannt, dass es sich um einen solitären und bedeutenden Bau gehandelt hatte, und es wurde inoffiziell zugegeben, dass ein wichtiges Baudenkmal verloren gegangen war. In seinem Inneren konnten noch knapp vor der Zerstörung von Sachkundigen u.a. Trambäume aus der Renaissance, Stuckdecken aus dem Barock, eine schmiedeeiserne Tür von 1851 festgestellt werden. Nicht einmal die Sicherung dieser Bauteile wurde vorgenommen.
 
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Aktuelle Version vom 11. November 2013, 02:19 Uhr

Der letzte Akt der Zerstörungen des 20. und 21. Jahrhunderts ("Bildhauerhaus" Schönaugasse 49, Belguardo-Schlössl) in dieser Gegend bildete der am 9. August 2010 abgerissenen Castellhof in der Jakob-Redtenbacher-Gasse 14. Die vom Bundesdenkmalamt verkannte oder negierte historische und kunsttopographische Bedeutung war der auslösende Fehler gewesen. Erst nach dem erfolgten Abbruch wurde von Denkmalpflegern erkannt, dass es sich um einen solitären und bedeutenden Bau gehandelt hatte, und es wurde inoffiziell zugegeben, dass ein wichtiges Baudenkmal verloren gegangen war. In seinem Inneren konnten noch knapp vor der Zerstörung von Sachkundigen u.a. Trambäume aus der Renaissance, Stuckdecken aus dem Barock, eine schmiedeeiserne Tür von 1851 festgestellt werden. Nicht einmal die Sicherung dieser Bauteile wurde vorgenommen.

Laukhardt 19:56, 13. Jun. 2012 (CEST)
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