Mariatroster Straße 132: Unterschied zwischen den Versionen
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|Textabschnittstitel=Villa Brauner | |Textabschnittstitel=Villa Brauner | ||
|Textabschnitt=Liegenschaft mit der | |Textabschnitt=Die Liegenschaft mit der Urbar-Nr. 127 der Herrschaft Grabenhofen, war laut Schirmbrief vom 18. Februar [Jahr?] von Joseph Klawutscher an Sebastian Windisch und dessen Frau Maria geb. Lechner gelangt. Der Bevölkerung jener Zeit war wohl der Name „Knödelwirtshaus“ – so hieß das Häuschen – eher ein Begriff gewesen. Und schon die Riedkarte zum Franziszeischen Kataster von 1825-29 zeigt für ein Gebäude an der Stelle der heutigen „Villa Brauner“ den Namen „Knödl“. | ||
Laut Inventar nach Maria Windisch, welche am 13. August 1818 verstorben war, wurde der Witwer Sebastian, ein Zimmergeselle, Alleinbesitzer. Er musste die Kinder Michael, Sebastian, Joseph, Maria, Anna und Theresia versorgen. Nach seinem Tode übernahm der Sohn Sebastian laut Einantwortungsurkunde vom 3. November 1837 die Realität. | |||
Der Hauptbestand dieser Einlagezahl gelangte laut Kaufvertrag vom 3. November 1863 an Joseph Ritter von Raiman(n) und laut Kaufvertrag vom 7. September 1864 an Johann Brauner, der Anfang der siebziger Jahre das Haus vergrößerte. Durch Schenkung vom 13. Juli 1874 wurde Johanna Brauner zur Hälfte Besitzerin des Gutes, welches ihr nach dem Tod des Gatten schließlich am 10. April 1877 zur Gänze zufiel. Daher die heutige Bezeichnung „Villa Brauner“. | |||
(Nach Fournier, in "Mariatrost", 1994) | |||
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Version vom 18. Juli 2021, 22:10 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8043
47° 5' 55.25" N, 15° 28' 10.31" E
Villa Brauner
Laut Inventar nach Maria Windisch, welche am 13. August 1818 verstorben war, wurde der Witwer Sebastian, ein Zimmergeselle, Alleinbesitzer. Er musste die Kinder Michael, Sebastian, Joseph, Maria, Anna und Theresia versorgen. Nach seinem Tode übernahm der Sohn Sebastian laut Einantwortungsurkunde vom 3. November 1837 die Realität.
Der Hauptbestand dieser Einlagezahl gelangte laut Kaufvertrag vom 3. November 1863 an Joseph Ritter von Raiman(n) und laut Kaufvertrag vom 7. September 1864 an Johann Brauner, der Anfang der siebziger Jahre das Haus vergrößerte. Durch Schenkung vom 13. Juli 1874 wurde Johanna Brauner zur Hälfte Besitzerin des Gutes, welches ihr nach dem Tod des Gatten schließlich am 10. April 1877 zur Gänze zufiel. Daher die heutige Bezeichnung „Villa Brauner“.
(Nach Fournier, in "Mariatrost", 1994)- Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt