Jakobsleiter: Unterschied zwischen den Versionen
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Die 1903 eröffnete Straßenbahn nach Andritz hat dann dem Ausflugsziel zusätzlichen Auftrieg gebracht, weil man durch die Bäckergasse (heute Robert-Stolz-Gasse) leicht zum Beginn des Steiges gelangen konnte. | Die 1903 eröffnete Straßenbahn nach Andritz hat dann dem Ausflugsziel zusätzlichen Auftrieg gebracht, weil man durch die Bäckergasse (heute Robert-Stolz-Gasse) leicht zum Beginn des Steiges gelangen konnte. | ||
1924 hat die Stadtgemeinde Graz die schon verfallende Stiege restauriert, was auf Stufen eingraviert festgehalten ist. Es waren demnach schon mindestens 338 Stufen geworden. 1957 wurde die schon altersschwache Warte niedergelegt. Eine weitere Erneuerung der Jakobsleiter hat Ende des 20. Jhs stattgefunden. 2023 wurden wieder einmal einige Sitzmöbel am Plateau aufgestellt. | 1924 hat die Stadtgemeinde Graz die schon verfallende Stiege restauriert, was auf Stufen eingraviert festgehalten ist. Es waren demnach schon mindestens 338 Stufen geworden. 1957 wurde die schon altersschwache Warte niedergelegt. Eine weitere Erneuerung der Jakobsleiter hat Ende des 20. Jhs stattgefunden. 2023 wurden wieder einmal einige Sitzmöbel am Plateau aufgestellt. | ||
Eine Stufenzählung am 18.9.2023 ergab insgesamt 398 Stufen, die neuen mitgezählt. | |||
Quellen: Wilhelm Zebegeny von Gründorf, Grazer Tourist, Graz 1896; Pirchegger, Häuserbuch 1927; Kniely, Aussichtswarten, 2009. | Quellen: Wilhelm Zebegeny von Gründorf, Grazer Tourist, Graz 1896; Pirchegger, Häuserbuch 1927; Kniely, Aussichtswarten, 2009. | ||
Aktuelle Version vom 9. November 2023, 21:02 Uhr
Österreich » Steiermark » Graz » 8010
47° 5' 37.68" N, 15° 25' 45.73" E
Jakobsleiter
Um die Reinerkogelwarte auf kürzestem und schnellstem Wege erreichen zu können, ließ der Baron im Laufe des Winters 1902/03 die sogenannten Jakobsleiter herstellen. Über zirka 150 Stufen gelangte man durch den Weingarten des Herrn Baron in 15 Minuten zur Anhöhe. Die 1903 eröffnete Straßenbahn nach Andritz hat dann dem Ausflugsziel zusätzlichen Auftrieg gebracht, weil man durch die Bäckergasse (heute Robert-Stolz-Gasse) leicht zum Beginn des Steiges gelangen konnte. 1924 hat die Stadtgemeinde Graz die schon verfallende Stiege restauriert, was auf Stufen eingraviert festgehalten ist. Es waren demnach schon mindestens 338 Stufen geworden. 1957 wurde die schon altersschwache Warte niedergelegt. Eine weitere Erneuerung der Jakobsleiter hat Ende des 20. Jhs stattgefunden. 2023 wurden wieder einmal einige Sitzmöbel am Plateau aufgestellt. Eine Stufenzählung am 18.9.2023 ergab insgesamt 398 Stufen, die neuen mitgezählt.
Quellen: Wilhelm Zebegeny von Gründorf, Grazer Tourist, Graz 1896; Pirchegger, Häuserbuch 1927; Kniely, Aussichtswarten, 2009.