Sackstraße 14: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Baugeschichte

Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 15: Zeile 15:
{{TextBilder
{{TextBilder
|Textabschnittstitel=Kellerspergisches Stadthaus
|Textabschnittstitel=Kellerspergisches Stadthaus
|Textabschnitt=Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassade. Um 1730 durch Umbau von zwei älteren Häusern entstanden, was sich noch in den zwei Toreinfahrten zeigt. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkadengängen und Balkongängen umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.  
|Textabschnitt=Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassade. Um 1730 nach dem Erwerb des auch schon 1596 erwähnten Nachbarhauses der Barone von Galler durch Vereinigung und Umbau unter Baron Bernhard von Kellersperg entstanden, was sich noch in den zwei Toreinfahrten zeigt. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkaden und hölzernen Balkongängen mit gebauchten, schmiedeeisernen Geländern umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.  
1962/63 wurde der Geschäftsvorbau aus Holz südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig  die Überhangbögen und das Südtor freigelegt.
1962/63 wurde der Geschäftsvorbau aus Holz südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig  die Überhangbögen und das Südtor freigelegt.
Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG eine klassizistische Eingangstür, im 2. OG eine mit geheimem Schlosseingriff.
Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG eine klassizistische Eingangstür, im 2. OG eine mit geheimem Schlosseingriff.

Version vom 14. Januar 2024, 16:01 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



Die Karte wird geladen …

47° 4' 20.21" N, 15° 26' 14.06" E

Kellerspergisches Stadthaus

Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassade. Um 1730 nach dem Erwerb des auch schon 1596 erwähnten Nachbarhauses der Barone von Galler durch Vereinigung und Umbau unter Baron Bernhard von Kellersperg entstanden, was sich noch in den zwei Toreinfahrten zeigt. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkaden und hölzernen Balkongängen mit gebauchten, schmiedeeisernen Geländern umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.

1962/63 wurde der Geschäftsvorbau aus Holz südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig die Überhangbögen und das Südtor freigelegt.

Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG eine klassizistische Eingangstür, im 2. OG eine mit geheimem Schlosseingriff.

Kommentare

Einzelnachweise

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.