Herrengasse 11: Unterschied zwischen den Versionen

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|Textabschnitt=Dreigeschossiges Eckhaus mit Walmdach, qualitätsvoller Rokokofassade und Portalrahmung, um 1767 nach Gesamtumbau eines Renaissancehauses vermutlich durch Joseph Hueber entstanden. An der Hausecke charakteristische barocke Madonnenstatue mit Baldachin. Durch die großteils intakt erhaltene Innenausstattung mit Türen und Stuckdecken als besterhaltenes Bürgerhaus des Rokoko zu werten. Die beiden Kupfervasen am Dachfirst sind die einzigen in Graz erhalten gebliebenen. Im zweiten Stock Rokokotüren, im Herrengassentrakt Ofennische, der zweistufige, weißglasierte Rokokoofen mit goldgehöhten Rosen- und Rocailleauflagen von 1750/60 (1961 vom Schloß Gösting hierher versetzt).
Als für den Rathausneubau 1887 das Haus Herrengasse 10 abgebrochen wurde, übersiedelte die Apotheke "Zum schwarzen Bären" hierher.
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Aktuelle Version vom 10. April 2024, 14:34 Uhr

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 12.79" N, 15° 26' 24.25" E

Bürgerliches Rokokohaus

Dreigeschossiges Eckhaus mit Walmdach, qualitätsvoller Rokokofassade und Portalrahmung, um 1767 nach Gesamtumbau eines Renaissancehauses vermutlich durch Joseph Hueber entstanden. An der Hausecke charakteristische barocke Madonnenstatue mit Baldachin. Durch die großteils intakt erhaltene Innenausstattung mit Türen und Stuckdecken als besterhaltenes Bürgerhaus des Rokoko zu werten. Die beiden Kupfervasen am Dachfirst sind die einzigen in Graz erhalten gebliebenen. Im zweiten Stock Rokokotüren, im Herrengassentrakt Ofennische, der zweistufige, weißglasierte Rokokoofen mit goldgehöhten Rosen- und Rocailleauflagen von 1750/60 (1961 vom Schloß Gösting hierher versetzt). Als für den Rathausneubau 1887 das Haus Herrengasse 10 abgebrochen wurde, übersiedelte die Apotheke "Zum schwarzen Bären" hierher.

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