Strauchergasse 20: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:Strauchergasse_20,_Auge_Gottes_gesamt.jpg| Fassade (Foto Laukhardt 2010)
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Datei:asse_20,_Auge_Gottes_gesamt.jpg|Portal (Foto Laukhardt 2010)
Datei:Strauchergasse_20,_Auge_Gottes,_Portal_.jpg| Portal (Foto Laukhardt 2010)
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=="Zum Auge Gottes"==
=="Zum Auge Gottes"==
Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachtsicher traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, mit dem darüber liegenden Fenster eine Gruppe bildend.
Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachsiger traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß und beim Portal erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, auf der das Motto des Hauses, das "Auge Gottes" in einem dreieckigen Feld, sichtbar wird.
Die hölzerne Eingangstür zeichnet sich durch plastischen Schmuck aus, ein Türklopfer mit Löwengesicht
Ein Türklopfer mit Löwengesicht ziert die hölzerne Eingangstür.  
 
 
Zweigeschossiges Schopfwalmgiebelhaus mit neunachsiger glatter Fassade und dreiachsichem Mittelrisalit. Das Haus wurd 1748 erstmals erwähnt und 1811 wieder umgestaltet. Das steingerahmte Korbbogenportal zeigt am Keilstein die Jahreszahl "1811". Gekehltes Dachgesims, Walmdach mit Dachhäuschen.


Aus: ÖKT 1984
Aus: ÖKT 1984


''Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus ist nicht denkmalgeschützt und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. In der von vielen Abbrüchen gezeichneten Wiener Straße bietet es dem Auge eine wohltuende Abwechslung. Den Besitzern ist für den gepflegten Erhaltungszustand großer Dank auszusprechen. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''
''Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus mit seinem einzigartigen plastischen Schmuck über dem Portal ist nicht denkmalgeschützt (!?)und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.''


[[Kategorie:Schutz-Kataster Lend]][[Kategorie:Wiener Straße]][[Kategorie:Adresse]]
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Version vom 31. Juli 2011, 13:15 Uhr

"Zum Auge Gottes"

Das Haus wird 1747 zum ersten Mal erwähnt, ist jedoch älter. Von 1765 bis 1803 war es im Besitz des bekannten Grazer Steinmetzen Johann Carlon. Es ist ein zweigeschossiges Haus über L-förmigem Grundriss mit fünfachsiger traufseitiger Fassade aus dem letzten Viertel des 18. Jhs., der Baukern stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jh. Die barocke Fassadengliederung ist nur noch im Obergeschoß und beim Portal erhalten. Das Mittelportal stammt von 1755 - 1780 und weist eine rechteckige Steinrahmung mit plastischer Bekrönung auf, auf der das Motto des Hauses, das "Auge Gottes" in einem dreieckigen Feld, sichtbar wird. Ein Türklopfer mit Löwengesicht ziert die hölzerne Eingangstür.

Aus: ÖKT 1984

Kommentar: Dieses schöne Bürgerhaus mit seinem einzigartigen plastischen Schmuck über dem Portal ist nicht denkmalgeschützt (!?)und liegt auch nicht in einer Altstadt-Schuttzzone. Das Gebäude sollte unbedingt erhalten werden und hätte Denkmalschutz verdient.

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