Diskussion:Griesgasse 30

Aus Baugeschichte

Die "Kleine Zeitung" schrieb am 27.9.2010: Wieder Alarm um Hausabbruch: "Angepasster" Neubau soll das Haus in der Grazer Griesgasse 30 ersetzen. Die nach dem überfallsartigen Abriss des alten Castellhofes sensibilisierten Grazer Altstadtschützer schlugen neuerlich Alarm, als ausgerechnet am Freitag mit dem Abbruch des Altstadthauses Griesgasse 30 begonnen wurde. Man befürchtete einen illegalen Angriff auf die Altstadt. Die Grazer Baubehörde und der Altstadtanwalt geben allerdings Entwarnung. Die Eigentümer des seit Jahren leer stehenden Gebäudes, in dem früher eine Fleischerei untergebracht war, haben um eine umfassende Revitalisierung angesucht. "Ursprünglich hätte das Gebäude innen abgerissen werden sollen, die straßenseitige Fassade sollte stehen bleiben. Es hat sich aber herausgestellt, dass das nicht möglich ist. Deshalb wurde ein Totalabbruch genehmigt", heißt es im Büro von Bürgermeister Siegfried Nagl. "Die ASVK hat zweimal geprüft und dem Abbruch zugestimmt", bestätigt Altstadtanwalt Manfred Rupprecht. Die Putzfassade müsse aber so wieder errichtet und der Neubau der Umgebung angepasst werden. "Wir werden darauf achten. Sind skeptisch, lassen uns aber eines Besseren belehren", erklärt Sarah Andersson von der Initiative "Graz denkt".

In der Zwischenzeit haben die Besitzer von Griesgasse 28 und 30 gewechselt und es wurde ein gemeinsames Projekt entwickelt. Bei der Bauverhandlung am 8.2.2016 wurde die geplante Fassade der Lückenschließung vorgestellt. Ob dabei die obigen Ankündigungen verwirklicht wurden? Laukhardt (Diskussion) 16:32, 8. Feb. 2016 (CET)

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