Wiener Straße 48
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(Foto Laukhardt 2011)
Erbaut 1894 für Johan Fink von Stadtmauerermeister Franz Prinner. Dreigeschossiges traufseitiges Gebäude mit sechsachsiger späthistoristischer Neorenaissancefassade. Rustiziertes Erdgeschoß und genutetes erstes Obergeschoß, geschoßteilende durchgehende Kordongesimse. Fenster des ersten Obergeschosses mit geraden Verdachungen auf Konsolen, profilierten Sohlbänken und rechteckigen Parapetfeldern. In der Mittelachse leere Rundbogennische. Niedrigeres zweites Obergeschoß mit ohrengerahmten Fenstern. In der Mittelachse Fresko aus der Bauzeit (Mariahilf-Gnadenbild nach Giovanni Pietero de Pomis), in rundbogiger Rahmung. Profiliertes Dachgesims.
Quelle: ÖKT 1984
Dieses Haus ist nicht denkmalgeschützt und liegt in keiner Altstadt-Schutzzone. Es ist jedoch ein schönes Beispiel eines Baus aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert, bei dem Bauherr und Baumeister viele architektonische Details liebevoll gestaltet haben. Obwohl das Haus einem sehr profanen Zweck dient, ist sein Erhaltungszustand durchaus akzeptabel. Das Haus sollte daher unbedingt erhalten werden.