Feuerbachgasse 17
47° 4' 7.99" N, 15° 25' 55.02" E
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Die Häuser Nr. 15, 17 und 19 (ÖKT 1984)
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Der Neubau Nr.17 heute (Foto Laukhardt 2011)
Das verlorene Doppelgiebelhaus
Das Haus Feuerbachgasse 17 wurde schon 1729 als Haus des bürgerlichen Webermeisters J. Flagl genannt. Ihm folgten ein Schuster und ein Bürstenbinder als Besitzer. Es war ein charakteristisches zweigeschossiges Haus über U-förmigem Grundriss, zwar mit schmuckloser Fassade, aber mit gleich zwei Schopfwalmgiebeln. Der nördliche Hausteil hatte zwei Achsen, der südliche drei, unter dem Dach waren jeweils zwei Fenster. Verbunden waren beide Teile durch ein Mauer mit einer Toreinfahrt.
Kommentar: Das benachbarte "Seilerhaus" Nr. 19, war bereits im Jahre 1977 abgerissen und durch einen fünfgeschossigen und unpersönlichen Neubau ersetzt worden. Das einzigartige "Weberhaus" mit seinem pittoresken Doppelgiebel war dann wohl ein "Fremdkörper". Es stand leider nicht unter Denkmalschutz und lag knapp außerhalb der Schutzzone II; es fiel vor zwei Jahren der Spitzhacke zum Opfer.