Grillparzerstraße 10

Aus Baugeschichte

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



Die Karte wird geladen …

47° 4' 50.52" N, 15° 26' 36.46" E

Margaretenbad

Das Areal des heutigen Freibades gehörte war einst "Zschocks englicher Garten". Um 1900 erwarb ihn der Bauunternehmer Ing. Alexander Zerkowitz und entwarf einen Wohnblock. Zwischen 1910 und 1912 wurden vier Häuser an der Ecke Grillparzerstraße-Humboldtstraße erbaut, besonders hervorzuheben ist dabei Grillparzerstraße 4.

Da sich nach dem Weltkrieg ein neues Körperbewußtsein entwickelte, beschloss Ing. Zerkowitz den Bau eines Freibades - dort, wo der Regulierungsplan die Verlängerung der Wastlergasse vorgesehen hatte. Den Entwurf schuf der aus Ungarn stammende und 1932 nach Israel emigrierte Architekt Ing. Eugen Székely (von ihm stammte auch das 1931/32 erbaute und 1944 zerbombte Arbeitsamt an der Ecke Ghegagasse-Bahnhofgürtel und die Vorstadtsiedlung für Arbeitslose und Kurzarbeiter in der Amselgasse).


2007 unterschrieben 5000 Bürger für den Erhalt des Bades, ein Jahr später konnte die Initiative das 80-Jahr-Jubiläum mit einer Ausstellung "Bad der Erinnerung" in den Räumen im Obergeschoß des Eingangsbaues feiern, der zum "Grätzltreff" geworden war. Vorträge, u.a. von Herber Lipsky, führten in die Vergangenheit des beliebten Schwimmbads.

Kommentare

Einzelnachweise

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.