Sackstraße 14

Aus Baugeschichte

Österreich » Steiermark » Graz » 8010



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47° 4' 20.21" N, 15° 26' 14.06" E

Kellerspergisches Stadthaus

Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassade. Um 1730 durch Umbau von zwei älteren Häusern entstanden, was sich noch in den zwei Toreinfahrten zeigt. An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkadengängen und Balkongängen umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.

1962/63 wurde der Geschäftsvorbau aus Holz südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig die Überhangbögen und das Südtor freigelegt.

Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden. Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG eine klassizistische Eingangstür, im 2. OG eine mit geheimem Schlosseingriff.

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