Sackstraße 14

Aus Baugeschichte

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47° 4' 20.21" N, 15° 26' 14.06" E

Kellerspergisches Stadthaus

Ehem. Palaisbau mit qualitätsvoller barocker Stuckfassade (Johann Georg Stengg). Um 1730 nach dem Erwerb des auch schon 1596 erwähnten Nachbarhauses der Barone von Galler durch Vereinigung und Umbau unter Baron Bernhard von Kellersperg entstanden, was sich im Inneren noch in Niveauunterschieden, außen durch zwei Toreinfahrten (die südliche zum Verkaufsraum gestaltet) zeigt.

An der Rückseite um drei Höfe gruppierte Flügelbauten, die im Kern aus dem 15./16. Jh. stammen und im 17. und 18.Jh. mit Arkaden und hölzernen Balkongängen mit gebauchten, schmiedeeisernen Geländern umgebaut wurden; an der Westseite des nördlichen Hofgebäudes stützen in zwei Geschoßen je drei toskanische Säulen zwei Bögen. Im Mittelhaus ist ein Raum mit spätgotischem Fächergewölbe erhalten. In der Mitte einer schmalen Reiche zwischen den beiden Hofgebäuden (darüber verläuft einer der "Pawlatschen-Gänge") ist vermutlich als Rest eines Arkadenganges eine toskanische Säule erhalten.

1962/63 wurde der hölzerne Geschäftsvorbau südlich der Nordeinfahrt entfernt, gleichzeitig die Überhangbögen und das Südtor freigelegt. Die danach gebauten Vitrinen wurden nach 200o ebenfalls entfernt, so dass sich diese Front in ursprünglicher Form zeigt.

Das Stiegenhaus führt in getrennten Läufen in beide Häuser; im 1. OG eine klassizistische Eingangstür, im 2. OG eine mit geheimem Schlosseingriff. Im südlich anschließenden Hof sind Überhänge erhalten, deren Stützen bei der Sanierung ab dem Jahr 2000 teilweise entfernt wurden.

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