Rannachstraße 31

Aus Baugeschichte

Ansitz "Melbler-Peter"

47° 7' 4.54" N, 15° 24' 28.38" E

Der Hof mit seinem Schopfwalmgiebel ist im 2. Viertel des 16. Jh. durch Achaz Färber von Nechelheim erbaut worden. Bis 1770 war es ein Weingut. Die beiden Rustika-Rundbogen-Steinportale werden durch einen Gang verbunden, das Portal zum Hof ist besonders schön gearbeitet. Der Überlieferung nach laufen vom Keller des Hauses Gänge in Richtung St. Veiter Kirche bzw. Schloss St. Gotthard. Der Andritzer Chronist Fritz Allmer erklärt in der Hofchronik das als Erdställe, die Zuflucht in kriegerischen Zeiten boten. Der Name Melbler-Peter geht übrigens auf Peter Stranz zurück, der im Hauptberuf Mehlhändler war.

Aus: DEHIO Graz bzw. Hofchronik

Kommentar: Dieser wunderschön erhaltene Ansitz mit seinen schönen Baudetails aus der Spät-Renaissance ist leider nicht denkmalgeschützt und liegt auch in keiner Altstadt-Schutzzone. Eine Unterschutzstellung wäre daher dem Bundesdenkmalamt dringend zu empfehlen.

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von Baugeschichte. Durch die Nutzung von Baugeschichte erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.